Nachrichtenarchiv

26. Februar 2016 Symposium Urologie 2020

Zu unserem Symposium Urologie 2020 laden wir Sie sehr herzlich ins Diakonie-Klinikum Stuttgart ein. Wir freuen uns, dass namhafte Experten ihre persönliche Einschätzung zu den Themen Urothelkarzinom, Peniskarzinom und Nierenzellkarzinom geben und einen Ausblick in das nächste Jahrzehnt wagen. Denn in der Systemtherapie des Prostata- und Urothelkarzinoms stehen spannende Veränderungen bevor, und auch die individualisierte und personalisierte Medizin wird uns herausfordern.

Einen Einblick in zukunftsweisende diagnostische und operative Verfahren geben wir Ihnen in zwei geplanten Live-Operationen während unseres Symposiums. Außerdem stellen wir Ihnen optimierte minimalinvasive Techniken und die dynamische Fusionsdiagnostik vor. Beide Verfahren sollen die Morbidität und Übertherapie reduzieren, ohne die onkologische Effizienz zu beeinträchtigen.

Die Einladung und das Programm können Sie hier herunterladen.

Das Symposium ist die letzte Veranstaltung, die Dr. Volker Laible als Chefarzt der Urologischen Klinik am Diakonie-Klinikum gemeinsam mit seinem Nachfolger Professor Dr. Christian Schwentner organisiert. Sie ist damit auch eine Plattform für den Diskurs zwischen Kollegen mit langjähriger Erfahrung und der neuen Generation von Urologen. Unterschiedliche Perspektiven werden die Wahrnehmung und das Verständnis der wissenschaftlichen Inhalte sicherlich bereichern.

Datum: Freitag, 26. Februar 2016
Beginn: 13 Uhr
Ende: 17 Uhr
Ort: Diakonie-Klinikum Stuttgart, Hörsaal

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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09. Oktober 2015 Das neue Gesundheitsmagazin ist da!

Mit einem neuen Programm unseres Gesundheitsmagazins laden wir in das Diakonie-Klinikum Stuttgart ein. Mit der Vortragsreihe möchten wir Betroffene und Interessierte über Krankheiten aufklären, damit sie sich aktiv und vertrauensvoll an den medizinischen Maßnahmen beteiligen können. Gleichzeitig möchten wir Ängste vor Therapien und Operationen nehmen.
Die Vorträge finden donnerstags zwischen 17 und 18 Uhr im klimatisierten Hörsaal unseres Klinikums statt. Ärzte und Experten informieren in einem für Laien verständlichen Kurzvortrag über Krankheitsbilder, über Diagnose- und Therapiemöglichkeiten und wie Sie diesen Krankheiten sinnvoll vorbeugen können. Anschließend können Sie Fragen stellen und diskutieren.

Eine Anmedlung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

<media 3046 _blank download "TEXT, Programm Gesundheitsmagazin 2-2015, Gesundheitsmagazin_2015_2_ansicht_01.pdf, 254 KB">Das Programm zur Vortragsreihe können Sie hier herunterladen</media>.

 

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Neueste Diagnose- und OP-Technik im Diakonie-Klinikum Stuttgart: 3D-Laparoskopie und Fusions-Ultraschall. Foto: Aesculap AG 19. Februar 2015 Urologie setzt auf neueste Diagnose- und OP-Technik: Fusions-Ultraschall und 3D-Laparsoskopie

Das erfahrene Ärzteteam der Urologischen Klinik am Diakonie-Klinikum Stuttgart wird von modernster Medizintechnik unterstützt, um den Patienten möglichst viel Sicherheit bei der Diagnose und der Therapie zu bieten. Neben modernster Lasertechnologie bietet die Urologie am Diakonie-Klinikum nun mit hochpräzisen MRT-Sonografie-navigierten Prostatastanzbiopsien und hochauflösender, dreidimensionaler Laparoskopie zwei innovative technische Neuerungen für Diagnose und Therapie. Die neue Technik unterstützt den Operateur bei der OP-Planung und bei der Operation selbst und bietet damit den Patienten noch mehr Sicherheit. Die Biopsie-Methode stellt den neuesten Stand der Technik zur gezielten Erkennung von Prostatakrebs dar.  

Fusions-Ultraschall: Höchste Präzision bei der Erkennung von Prostatakrebs

Das neue Fusions-Ultraschallgerät der Urologie am Diakonie-Klinikum Stuttgart ermöglicht die Kombination von transrektalem Ultraschall (TRUS) und Magnetresonanz-Untersuchungen (MRT). Das Untersuchungsverfahren bietet so mehr Sicherheit und Präzision bei einer Gewebeentnahme. Die neue Technik nutzt die diagnostische Fähigkeit und Komplexität der Prostata-MRT und verbindet diese mit der Einfachheit einer mit dem transrektalen Ultraschall geführten Biopsie. Durch die digitale Zusammenführung der beiden Bilder ist die Diagnose deutlich sicherer. Die Forschungsergebnisse zeigen eine eindeutig erhöhte Trefferquote, insbesondere bei zuvor negativer Standardbiopsie und weiterhin bestehendem Tumorverdacht.

Nach Kino und TV: Bessere Sicht im OP-Feld dank moderner 3D-Technik

Mit der 3D-Laparoskopie verfügt die Urologische Klinik am Diakonie-Klinikum Stuttgart über eine weitere technische Neuerung. Das 3D-Laparoskop erzeugt auf dem Bildschirm ein detailliertes räumliches Abbild des Operationsgebietes. Die räumliche Wahrnehmung ermöglicht ein zielsicheres Arbeiten. Der Operateur kann damit auch feine anatomische Strukturen dreidimensional erkennen und sie optimal lokalisieren, Nähnadeln präzise positionieren und feinste Gewebestrukturen trennen. Die hochauflösende dreidimensionale Darstellung führt zu einer optimalen Hand-Augenkoordination. Das unterstützt den Operateur bei der Operation und er kann die Konzentration länger auf hohem Niveau halten, da die Orientierung im Operationsfeld dem natürlichen räumlichen Sehen entspricht und dadurch weniger anstrengend ist. Und nicht nur der Operateur sieht dreidimensional, sondern das gesamte OP-Team profitiert von dem dreidimensionalen Bild.

Die Urologische Klinik am Diakonie-Klinikum Stuttgart setzt die 3D-Laparoskopie insbesondere bei radikalen Prostatektomien ein. Aber auch bei Niereneingriffen unterstützt diese Technik optimal und verbessert das Ergebnis.

Was die teure Robotertechnik vormachte, ist damit für alle Patienten verfügbar. Und mehr noch: Die Technik bietet eindeutige Vorteile gegenüber dem Roboter, da der Operateur zusätzlich die taktile Rückmeldung hat und so feiner operieren kann.

Haben Sie Fragen zu Fusions-Ultraschall und 3D-Laparoskopie?

Wir informieren Sie gerne

Kontakt:
Diakonie-Klinikum Stuttgart
Urologische Klinik
Leitender Oberarzt Dr. med. Joachim Kleeberg
Oberarzt Dr. med. Michael Meilinger
Telefon 0711 991-2301
kleeberg -|- @ -|- diak-stuttgart.de
meilinger -|- @ -|- diak-stuttgart.de

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06. August 2015 170 Jahre Paulinenhilfe - Arthrose-Symposium

Die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe wird 170 Jahre alt.
Dieses besondere Jubiläum der ältesten noch bestehende Orthopädischen Klinik der Welt wollen wir mit einem wissenschaftlichen Arthrose-Symposium in Stuttgart feiern.

Sehr herzlich laden wir Sie zum Arthrose-Symposium 2015 „Arthrose – Bewegung ist Leben“ am 9. und 10. Oktober 2015 nach Stuttgart ein. An beiden Tagen möchten wir Ihnen im Haus der Wirtschaft ein umfassendes wissenschaftliches Programm präsentieren, in dem internationale Experten die neuesten Erkenntnisse zur Arthrosebehandlung vorstellen. Es werden die aktuellsten Therapiekonzepte an Schulter, Halswirbelsäule, Sprunggelenk, Lendenwirbelsäule, Hüfte, Knie und nach Trauma ausführlich diskutiert.

Unser Symposium richtet sich an operativ tätige spezialisierte Kollegen ebenso an konservativ tätige Orthopäden und Unfallchirurgen, Hausärzte und Physiotherapeuten.

Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem Festvortrag sowie einem Festakt.

Wir freuen uns auf den Austausch und lebhafte Diskussionen zum Thema Arthrose mit Ihnen. Herzlich willkommen im Oktober in Stuttgart.

Weitere Informationen finden Sie unter der Rubrik Fortbildungen. Das Kongress-Programm steht Ihnen auch hier zum <media 2997 _blank download "TEXT, Arthrose-Symposium 2015 Programmflyer fin, Arthrose-Symposium_2015_Programmflyer_fin.pdf, 4.4 MB">Download</media> bereit.

Wir danken für die freundliche Unterstützung der Veranstaltung durch die Deutsche Arthrose Hilfe e. V.

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23. Juli 2015 Laser-Therapie bei Prostaterkrankungen

Die Urologische Klinik am Diakonie-Klinikum setzt bei der Behandlung gutartiger und bösartiger urologischer Erkrankungen zunehmend auf moderne und schonende Lasertechnik, insbesondere bei vergrößerter Prostata und den daraus resultierenden Beschwerden.

Die Lasertechnik bietet zahlreiche Vorteile. Die Eingriffe sind minimalinvasiv, also ohne eine große OP-Wunde möglich und deshalb besonders schonend.

Auch die Zeit des postoperativ einliegenden Katheters kann verkürzt werden und Komplikationen bei der Wundheilung können vermieden werden. Dies alles ermöglicht eine schnellere Rehabilitation der Patienten.
Das Operationsteam im Diakonie-Klinikum setzt bereits seit längerem auf die schonende Laser-Technik und verfügt über viel Expertise, auch in der Laser-Enukleationstherapie bei großem Prostatavolumen.
Beide Laser-Therapien sind auch unter blutverdünnenden Medikamenten durchführbar.

Nähere Informationen finden Sie hier.

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20. März 2015 Gesundheitstag für Mitarbeitende am Diakonie-Klinikum

Gesund in Beruf und Alltag, unter diesem Motto stand der erste Gesundheitstag für Mitarbeitende im Diakonie-Klinikum Mitte März. Mit Vorträgen, Aktionen zum Mitmachen und einem großen Infomarkt rund um die persönliche Gesundheit und Fitness sollte auf das Thema aufmerksam gemacht werden. Das Angebot reichte von Ayurveda bis zum Sicherheitstraining im Fahrsimulator, von Yoga bis zur Fußdruckmessung, und das Küchenteam bot in der Kantine ein Mittagsmenü der Extraklasse.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement stellt das Wohlbefinden der Beschäftigten in den Vordergrund. Das Ziel sind gesunde, zufriedene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie setzen sich täglich für die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Patienten ein – mit ganzer Kraft, Herz und Verstand. Verbunden sind damit die im Krankenhausbetrieb typischen Belastungen: Schichtbetrieb, große Verantwortung, Zeitdruck, hohe körperliche und psychische Anforderungen. Die Sorge um den eigenen Körper bleibt häufig auf der Strecke.

Die Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements möchte diesen Belastungen etwas entgegensetzen und motivieren, für die eigene Fitness aktiv zu werden. Die Einladung zum Gesundheitstag war verbunden mit einer Fragebogenaktion, in der die Beschäftigten ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern konnten. Die Rückmeldungen fließen in die weitere Gestaltung des Gesundheitsmanagements ein.

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20. Februar 2015 Diakonie-Klinikum erhält bhz-Inklusionspreis

Das Behindertenzentrum Stuttgart bhz vergibt jährlich einen Inklusionspreis an Personen, Institutionen oder Unternehmen, die ein gelungenes Beispiel konkret umgesetzter Inklusion von Menschen mit Behinderung sind. Erster Preisträger ist das Diakonie-Klinikum Stuttgart. Anstelle eines Pokals gab es ein in der Feuerbacher Kreativwerkstatt gefertigtes Kunstwerk. Die bhz-Vorsitzende Wiebke Wähling überreichte es an Bernd Rühle, den Geschäftsführer des Diakonie-Klinikums. Die Behinderteneinrichtung ehrt damit das Engagement des Klinikums beim Projekt „Patienten mit Behinderung im Krankenhaus“ und die umgesetzten Verbesserungen. „Dies ist alles andere als selbstverständlich“, so Wähling bei der Übergabe.

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13. April 2015 Infotag Hämatologische Erkrankungen

Bei der Patienteninformationsveranstaltung der Hämatologie und Onkologie des Diakonie-Klinikums am 27. März erhielten über 250 interessierte Besucher Einblicke in die Arbeit der Abteilung.

Das Experten-Team um Prof. Dr. Greiner informierte in Kurzvorträgen, Führungen und Vorführungen sowie einem Infomarkt über den aktuellen Stand in Diagnose und Therapie von hämatologischen Erkrankungen. Auch die Pflegefachkräfte, Musiktherapeuten, Kunsttherapeuten, Psychoonkologen, Physiotherapeuten und Sozialdienstexperten stellten sich vor und beantworteten Fragen der Besucher. Zusätzlich bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, an einer Führung durch die Intensiv- und Transplantationsstation teilzunehmen, die Ambulanz zu besichtigen und Knochenmarksentnahmen an Äpfeln zu simulieren. Darüber hinaus erklärten die Experten hämatologische Erkrankungen am Mikroskop.

Seit 1995 werden in der Hämatologie und Onkologie erfolgreich autologe Stammzelltransplantationen durchgeführt. Ergänzend transplantieren die Experten am Diakonie-Klinikum seit einem Jahr allogene Stamm- und Knochenmarkszellen. Damit steht unseren Patienten mit hämatologischen Erkrankungen das komplette Behandlungsspektrum zur Verfügung.

Eindrücke vom Patienteninformationstag finden Sie <media 2826 _blank download "TEXT, 20 Jahre Stammzelltherapie Eindrücke, 20_Jahre_Stammzelltherapie_Eindrücke.pdf, 1.2 MB">hier</media>.

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02. Juni 2015 Symposium zur Immuntherapie bei Leukämien und soliden Tumoren

Die Immuntherapie von Krebserkrankungen erlebt derzeit eine Renaissance. Der Einsatz von monoklonalen Antikörpern ist bei verschiedenen soliden Tumoren, bei Lymphomen und Leukämien etabliert, die allogene Stammzelltransplatation ein entscheidender Bestandteil in der Therapie von malignen hämatologischen Erkrankungen.


Aktuell entwickelt sich eine ganze Reihe von neuartigen Immuntherapien wie Checkpoint-Inhibitoren, Bi-Spezifische Antikörper oder Chimäre Antigen Rezeptoren mit großem therapeutischem Potenzial und erstaunlicher Wirkung. Einige Substanzen haben bereits die Zulassung, bei anderen steht sie kurz bevor.

Mit unserem Symposium möchten wir im ersten Teil die wissenschaftlichen Grundlagen und Wirkungsweisen vom Immuntherapien aufzeigen und im zweiten Teil die klinischen Daten und Einsatzmöglichkeiten beschreiben.

Wir stellen Ihnen diese neuen und vielversprechenden immuntherapeutischen Ansätze vor und zeigen Perspektiven für die Zukunft der Immunonkologie auf. Wir laden Sie sehr herzlich dazu ins Diakonie-Klinikum ein.

Die Einladung zum Symposium Immunonkologie können Sie <media 2913 _blank download "TEXT, Symposium Immunonkologie Stuttgart , Symposium_Immunonkologie.pdf, 170 KB">hier</media> herunterladen.

 

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21. April 2015 200 Jahren Basler Mission und Württemberg - Austellung "Unterwegs zu den anderen"

Von Menschen, die bereit waren, sich und die Welt zu verändern, erzählt die Ausstellung „Unterwegs zu den anderen“ zum 200. Jubiläum der Basler Mission.
Die Geschichte der Basler Mission ist eng mit Württemberg  verbunden. Viele Missionare stammten aus dem Schwabenland, etliche Kollektevereine unterstützten die Arbeit der Mission. Zu den Fördernden gehörte auch Charlotte Reihlen (1805-1868). Sie hatte sich dafür eingesetzt, dass im Jahr 1843 das erste Basler Missionsfest in Stuttgart stattfinden konnte. Auf einem dieser Feste konnte sie denn auch die entscheidenden Kontakte knüpfen, die im Jahr 1854 zur Gründung der Evangelischen Diakonissenanstalt in Stuttgart führten. 
Mehrere Stuttgarter Diakonissen waren als Krankenschwestern und Kinderpflegerinnen für die Basler Mission in Indien, China und Indonesien tätig – so etwa die Diakonisse Amanda Epple. In der Ausstellung öffnet sie ihren Reisekoffer und erzählt von ihrer ganz persönlichen Mission.

Ort
Foyer des Diakonie-Klinikums Stuttgart

Termin
26. April–28. Juni 2015

Führungen mit Anmeldung
Telefon 0711 636 78 73
E: andrea.braunisch -|- @ -|- ems-online.org

Informationen zur Ausstellung
Pfarrer Johannes Stahl, Basler Mission – Deutscher Zweig (BMDZ)
jstahl -|- @ -|- ems-online.org
www.missionmoves.org

Veranstalter
BMDZ, EMS, Württembergische Landeskirche, Verein für württembergische Kirchengeschichte

Hier können Sie <media 2855 _blank download "TEXT, Einladung Ausstellung Basler Mission Unterwegs zu den anderen, Einladung_Ausstellung_Basler_Mission_Unterwegs_zu_den_anderen.pdf, 0.9 MB">das Programm zur Ausstellung "Unterwegs zu anderen", zur Vernissage sowie den Begleitveranstaltungen </media>herunterladen.

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16. Dezember 2014 Pflege-Schnuppertag

...Schlägt dein Herz für die Pflege? Teste es einen Tag lang.

Komm‘ ins Diakonie-Klinikum Stuttgart und finde heraus, ob die Arbeit in einem Pflegeberuf zu dir passt.

Am Schnuppertag, am Donnerstag, 19.02.2015, im Diakonie-Klinikum Stuttgart bekommst du einen Einblick in den Pflege-Berufsalltag und erlebst die besondere und persönliche Atmosphäre in unserem Krankenhaus. Wir freuen uns auf dich!

Informationen und Anmeldung bei:

Anja Kontermann
Pflegedirektion
Rosenbergstr. 38
70176 Stuttgart

Tel.: 0711 991-1102
kontermann -|- @ -|- diak-stuttgart.de

<media 2616 _blank download "TEXT, 2014-12-15 Jumiko Schnuppertag Karte fin, 2014-12-15_Jumiko_Schnuppertag_Karte_fin.pdf, 452 KB">Anmeldekarte zum Herunterladen</media>

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02. Dezember 2014 5.000 Maultaschen, 9 Krankenhausküchenleiter, 1 guter Zweck

Maultaschen schmecken nicht nur lecker, sondern können auch wohltätige Projekte unterstützen. Wie das funktioniert erklärt Hans Wimmer, Küchenleiter des Diakonie-Klinikum Stuttgart und stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises Krankenhausküchenleiter (KKL): "Auch in diesem Jahr unterstützen wir Krankenhausküchenleiter wieder Weihnachtsmann & Co auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt mit dem Verkauf von selbstgemachten Maultaschen. Der Erlös daraus kommt unterschiedlichen Sozialprojekten zugute."

Das Diakonie-Klinikum wurde zum wiederholten Male zur "Maultaschen-Manufaktur". Denn dort trafen sich neun Krankenhaus-Küchenleiter aus der Region Stuttgart, um rund 5.000 Maultaschen und Kartoffelsalat eigenhändig zuzubereiten. „720 Eier, 300 kg Hackfleisch und Bratwurstbrät, 90 kg Spinat, 150 kg Nudelteig, über 30 kg Zwiebeln, Lauch und Petersilie und 160 kg Kartoffeln. Das Rezept kenne ich in und auswendig“, sagt Hans Wimmer. "Unsere selbstgemachten Maultaschen haben eine mittlerweile 21-jährige Tradition und kommen sehr gut an." Die Zutaten stammen von Lieferanten aus der Region. Diese stellen die Lebensmittel kostenlos zur Verfügung, die Küchenleiter ihre Arbeitskraft.

Am 02.12.2014 wurden die selbstgemachten Maultaschen am Essensstand von Weihnachtsmann & Co. auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt verkauft. Der Arbeitskreis der Krankenhaus Küchenleiter habe immer wieder große Freude daran, für den guten Zweck zu kochen. „Auch wenn das neben dem normalen, oftmals stressigen Arbeitsbetrieb in der Krankenhausküche einen großen Aufwand bedeutet“, so Wimmer.

Der Arbeitskreis KKL hat neben der jährlichen gemeinnützigen Aktion für Weihnachtsmann & Co. seit nunmehr 22 Jahren die Funktion, die über 90 Küchenleiter aus ganz Deutschland in regelmäßigen Fortbildungen zu Themen aus der Krankenhausküche zu schulen und den Austausch zwischen den Küchenleitern zu fördern.

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17. Dezember 2014 Alfred Lein neuer Aufsichtsratsvorsitzender

Der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Alfred Lein ist neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats des Diakonie-Klinikums Stuttgart. Er folgt Oberkirchenrat i. R. Dr. Dietrich Bauer nach, der Ende Juni 2014 verstorben ist.

Alfred Lein war lange Jahre bei einer der großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften tätig, bevor er sich 2007 als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Stuttgart selbständig machte. Heute ist er Gesellschafter und Geschäftsführer der A&C GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Seine Schwerpunkte liegen in der Betreuung von Einrichtungen des Gesundheitswesens und der freien Wohlfahrtspflege. Der Diplom-Betriebswirt (FH) wurde in Hof in Bayern geboren, er ist 44 Jahre alt und lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Leonberg.

„Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats setze ich mich dafür ein, dass das Diakonie-Klinikum die dynamische Entwicklung der letzten 10 Jahre fortsetzt, trotz schwieriger werdender Rahmenbedingungen“, so Lein nach seiner Wahl. Besonders die lange diakonische Tradition des Hauses mit der starken Orientierung am Wohl des Patienten liege ihm am Herzen.

Seit 2009 sitzt Alfred Lein im Aufsichtsrat des Diakonie-Klinikums, seit 2014 ist er Mitglied im Stiftungsrat der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart, dem Mehrheitsgesellschafter des Diakonie-Klinikums. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats folgt er Oberkirchenrat i. R. Dr. Dietrich Bauer nach, der Ende Juni 2014 im Alter von 73 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats bleibt der Unternehmensberater Arthur Eschenbach.

Von der Gesellschafterversammlung des Diakonie-Klinikums wurden diese Personen in den Aufsichtsrat gewählt und bestätigt: Pfarrer Ralf Horndasch (Direktor Evangelische Diakonissenanstalt Stuttgart), Alfred Lein (Steuerberater/Wirtschaftsprüfer), Günther Brenzel (Pflegedirektor i. R. Universitätsklinikum Tübingen/Senior Consultant), Arthur Eschenbach (Unternehmensberater; stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats), Dieter Weller (Rechtsanwalt i. R.), Prof. Dr. Günther Aldinger (Ärztlicher Direktor i. R. der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe – er folgt Dr. Karl Marquardt nach, der altershalber aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden ist).

 

Die Diakonie-Klinikum Stuttgart Diakonissenkrankenhaus und Paulinenhilfe gGmbH

Das Diakonie-Klinikum Stuttgart mit 400 Betten beschäftigt knapp 1.000 Mitarbeiter und versorgt in acht Fachabteilungen, einer Tagesklinik und verschiedenen spezialisierten Zentren jährlich etwa 16.500 Patienten stationär und etwa 69.500 Patienten ambulant. Die Gesellschafter sind die Evangelische Diakonissenanstalt Stuttgart und die Stiftung Paulinenhilfe.

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21. April 2015 170 Jahre Orthopädische Klinik Paulinenhilfe - Tag der offenen Tür und Vortragsreihe "Orthopädie heute"

Die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum Stuttgart feiert in diesem Jahr ihr 170-jähriges Bestehen. Gegründet wurde die älteste noch tätige orthopädische Klinik weltweit im Jahr 1845 als Anstalt für Verkrümmte in Stuttgart. Bei einem Tag der offenen Tür am Samstag, 25. April, von 10.00 Uhr bis 13.30 Uhr und einer anschließenden Vortragsreihe vom 28. April bis zum 07. Juli im Hörsaal des Diakonie-Klinikums können sich Interessierte über die moderne Diagnose und Behandlung orthopädischer Erkrankungen informieren. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Beim Tag der offenen Tür informieren Experten aus der Orthopädie und Unfallchirurgie in verständlichen Kurzvorträgen über Gelenkersatz an Hüfte und Knie, über Schulter- und Fußerkrankungen sowie die Wirbelsäulenchirurgie und geben einen Einblick in aktuelle Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Auch nicht operative Behandlungsverfahren werden vorgestellt. Besucher können sich entlang eines Rundgangs durch die orthopädischen Operationssäle über die wichtigsten Schritte bei einer Operation informieren – von der Einschleusung über die Narkose bis zum Aufwachen nach einem Eingriff. An Modellen werden Eingriffe an Hüfte und Knie, Gelenkspiegelungen und die Versorgung von Knochenbrüchen gezeigt. Auf einem Infomarkt gibt es Informationen über die richtige Vorbeugung durch Physiotherapie und über die Rehabilitation nach einer Operation. Auch für Kinder wird ein buntes Programm angeboten.

Die Paulinenhilfe besteht seit 170 Jahren. Heute deckt die Fachklinik mit 150 Betten im Diakonie-Klinikum Stuttgart das gesamte orthopädische Behandlungsspektrum ab und gehört zu den großen Orthopädischen Kliniken in der Region. Die Experten behandeln Erkrankungen des menschlichen Bewegungsapparates von der Halswirbelsäule bis zum großen Zeh. Schwerpunkte sind der Gelenkersatz an Hüfte und Knie, Eingriffe an der Wirbelsäule sowie am Fuß und Sprunggelenk und die Unfallchirurgie. Die Geschichte der Paulinenhilfe können Sie hier nachlesen.

Das <media 2818 _blank download "TEXT, Programm Tag der offenen Tür Orthopädie Paulinenhilfe , Paulinenhilfe_Offene_T_2015_Web.pdf, 140 KB">Programm für den Tag der der offenen Tür in der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe </media>können Sie hier herunterladen. 

Das <media 2819 _blank download "TEXT, Programm Paulinenhilfe Vortragsreihe Orthopädie heute, Paulinenhilfe_Vortragsreihe_2015_Web.pdf, 168 KB">Programm der Vortragsreihe Orthopädie heute </media>können Sie hier herunterladen.

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25. März 2015 Wirbelsäulenspezialist im SWR Marktcheck

Der Chefarzt des Wirbelsäulenzentrums der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum Stuttgart, Dr. med. Farzam Vazifehdan, kommt im SWR-Fernsehen. Der Wirbelsäulenspezialist berichtet in der Sendung Marktcheck über die konservative und operative Behandlung von Rückenschmerzen. Die Leiterin der Physiotherapie am Diakonie-Klinikum, Monika Welsandt, stellt in der Sendung konservative Therapiemöglichkeiten vor. SWR-Marktcheck wird am Donnerstag, 26. März, ab 21.00 Uhr ausgestrahlt. Das Wirbelsäulenzentrum der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum ist spezialisiert auf die konservative und operative Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen.

Der SWR schreibt zur Sendung:
Rückenschmerzen kennt wohl jeder und hatte fast jeder schon mal. Doch was ist, wenn die Behandlung beim Physiotherapeuten nicht mehr ausreicht? So geschehen bei einer MARKTCHECK-Zuschauerin aus Winnenden, die dauerhafte Schmerzen hatte und bei der alle Rücken-Übungen nicht weiterhelfen. Wann ist eine Operation tatsächlich notwendig? Und wie beugt man richtig vor, wenn die ersten, kleineren Rücken-Beschwerden zu spüren sind?

Hier gibt es Informationen zur Sendung SWR-Marktcheck Rückenschmerz: Wann muss operiert werden?

Weitere Sendetermine:
Freitag, 3.4.2015, 10.45 Uhr, EinsPlus
Samstag, 4.4.2015, 7.45 Uhr, EinsPlus

 

 

 

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06. Oktober 2014 Gottesdienst für Pflegende: Mein Glück ist, dass ich lachen kann

Die Mitarbeitenden der christlichen Krankenhäuser in Stuttgart gestalten am 8. Oktober 2014 um 18.30 Uhr in der Stiftskirche Stuttgart einen Gottesdienst unter dem Motto „Mein Glück ist, dass ich lachen kann“. Sie möchten Menschen, die in der Pflege tätig sind, zum Mitsingen, Beten und Lachen einladen und sie damit in ihrer Arbeit ermutigen. Unterstützung bekommen die Organisatoren von Klinikclown Kampino. Er ist Mitglied der Stiftung „HUMOR HILFT HEILEN“ des bekannten Komikers und Arztes Dr. Eckart von Hirschhausen.

Menschen, die in der Kranken- oder Altenpflege beschäftigt sind, vergeht oftmals das Lachen. Sie sehen täglich Patienten und Angehörige leiden und müssen körperlich viel leisten. Der Kostendruck ist hoch und wenige Arbeitskräfte müssen viele Menschen versorgen.
Dennoch wählen immer noch viele Menschen einen Beruf in der Pflege oder sind an einer anderen Stelle im Gesundheitswesen beschäftigt. Und sie machen ihre Arbeit gerne, weil es Freude macht, anderen helfen zu können, man mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun hat und viel zurückbekommt an Dankbarkeit.

„Um das, was Freude macht und uns zum Lachen bringt, soll es in dem Gottesdienst gehen, den Pflegende und andere Mitarbeitende der christlichen Krankenhäuser in Stuttgart vorbereitet haben“, erklärt Pfarrerin Ingrid Wöhrle-Ziegler, Klinikseelsorgerin am Diakonie-Klinikum Stuttgart und Mitorganisatorin des Gottesdienstes. Kranken- und Altenpfleger/innen in stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten, pflegende Angehörige und alle, die mit dem Gesundheitswesen verbunden sind, sind eingeladen zum Mitsingen, Nachdenken, Beten – und zum Lachen.

Professionelle Unterstützung in Sachen Humor gibt es durch einen ausgebildeten Klinikclown. Ludger Hoffcamp alias Clown Kampino ist katholischer Pastoralreferent und in vielen Krankenhäusern und Pflegeheimen als Klinikclown beschäftigt. Er gehört der Stiftung „HUMOR HILFT HEILEN" von Dr. Eckart von Hirschhausen an und gibt Seminare für Pflegende über Humor bei der Arbeit. 

Denn Lachen ist die beste Medizin. „Humor fördert nicht nur Hoffnung und Lebensmut der Patienten, sondern stärkt auch die Pflegenden“, weiß Ludger Hoffcamp alias Kampino. „Mit Witz und Humor betrachten Pflegende Situationen aus einem neuen Blickwinkel, durchbrechen vertraute Muster und gehen mit mehr Leichtigkeit durch den Arbeitsalltag.“

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09. September 2014 Tag der offenen Tür

Das Diakonie-Klinikum Stuttgart und sein Neubau feiern zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt das Diakonie-Klinikum am Samstag, 11. Oktober 2014, von 10 bis 15 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Alle Fachbereiche des Klinikums stellen sich an diesem Tag vor und zeigen Medizin „zum Anfassen“. Die Besucher erwartet ein Blick hinter die Kulissen eines modernen Klinikums und ein <media 2483 _blank download "TEXT, Tagesprogramm Tag offene Tür 2014, Tagesprogramm_Tag_offene_Tür_2014.pdf, 249 KB">abwechslungsreiches Programm</media>.

Angeboten werden beispielsweise Themen-Führungen zur Technik, Strahlentherapie und dem christlichen Kunstweg im Krankenhaus. Bei einer OP-Besichtigung besteht die Möglichkeit, Intensivmedizin und moderne OP-Verfahren in der Orthopädie und  Chirurgie kennenzulernen. Im Hörsaal gibt es medizinische Kurzvorträge aller Fachbereiche.

Bei einem Stationen-Rundgang durchs Klinikum kann man Medizin live erleben mit Gesundheits-Checks, Mitmach-Aktionen und Vorführungen. Ein Infomarkt informiert zu den Themen aktuelle Medizin, Gesundheitsvorsorge und Ausbildungsmöglichkeiten in der Gesundheits- und Krankenpflege. Es gibt geistliche Impulse der Klinikseelsorge, Live-Musik mit Gospelchor und der Mitarbeiter-Band, ein Kinderprogramm mit Kindergipsen und Mitmachangeboten sowie Mittagessen und eine Kaffeebar.

10 Jahre Diakonie-Klinikum Stuttgart

Im Jahr 2000 entschieden sich die beiden Träger des Diakonissenkrankenhauses und der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe, sich zur Diakonie-Klinikum Stuttgart Diakonissenkrankenhaus und Paulinenhilfe gGmbH zusammenzuschließen und einen Neubau an einem gemeinsamen Standort zu realisieren. Vor zehn Jahren, Ende 2004, wurde der erste Bauabschnitt des Diakonie-Klinikums – der Paulinenbau – eingeweiht. Moderne Architektur, viel Glas und helles Holz prägen das Gebäude und bieten Patienten und Mitarbeitern viel Komfort in einer freundlichen Atmosphäre.

In den letzten zehn Jahren hat sich das Diakonie-Klinikum dynamisch weiterentwickelt. 2007 wurde der zweite Bauabschnitt, der Sophienbau, fertiggestellt. 2009 folgte der Charlottenbau. 2010 wurden die oberen Geschosse des denkmalgeschützten Wilhelmhospitals umfassend modernisiert. Der Grundstein für das jüngste Bauprojekt des Diakonie-Klinikums, das Gesundheitshaus am Diakonissenareal, wurde am 1. August gelegt.

Neben Gebäuden hat das Diakonie-Klinikum Stuttgart auch kräftig in die Erweiterung des medizinischen Leistungsspektrums investiert. Beispielsweise in moderne Medizintechnik wie PET-CT, neue OP-Säle oder die Strahlentherapie in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Tübingen. Aber auch eine Palliativstation für schwer kranke Patienten oder ein christlicher Kunstweg wurden eingerichtet. Das medizinische Behandlungsangebot wurde durch die Gründung verschiedener spezialisierter Zentren und die Schaffung neuer Abteilungen und Chefarztbereiche weiterentwickelt.

Das Diakonie-Klinikum Stuttgart steht heute für moderne Spitzenmedizin, gute Pflege und menschliche Zuwendung. Daran arbeiten die fast 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich zum Wohle der Patienten.

Hier können Sie das <media 2483 _blank download "TEXT, Diak 10Jahre extern 03 Ansicht, Diak_10Jahre_extern_03_Ansicht.pdf, 209 KB">Programm des Tages </media>herunterladen.

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01. August 2014 Grundsteinlegung für das Gesundheitshaus am Diakonissenplatz

Grundsteinlegung am Stuttgarter Diakonissenplatz:
Neue Mietwohnungen und Arztpraxen mitten in der Stadt

Vor rund drei Monaten haben die Bauarbeiten auf dem Areal beim Diakonissenplatz begonnen. Am 1. August wurde auf der Baustelle die Grundsteinlegung offiziell gefeiert. Hier realisieren die DKS Immobiliengesellschaft mbH – eine Tochtergesellschaft der Diakonie-Klinikum Stuttgart gGmbH, und die Stuttgarter GWG-Gruppe auf einem ehemaligen Parkplatzgelände entlang der Rosenberg-, Falkert- und Forststraße ein attraktives Quartier mit Arztpraxen und Wohnungen.

So entsteht zum einen ein Neubau für Arztpraxen und für verschiedene andere Gesundheitsangebote wie eine Apotheke, ein Hörgeräteakustiker und ein Orthopädiefachgeschäft. „Das „Gesundheitshaus am Diakonissenplatz“ ist eine sinnvolle und wichtige Ergänzung zum Leistungsspektrum des Diakonie-Klinikums mit seinem Ärztehaus und stärkt den Gesundheitsstandort im Herzen von Stuttgart“, sagt der Geschäftsführer der DKS Immobiliengesellschaft, Volker Geißel.

Zusätzlich erstellt die Stuttgarter GWG-Gruppe auf dem Areal zwei Wohngebäude mit insgesamt 48 Mietwohnungen (Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen) in Niedrigenergiebauweise . „Wir freuen uns, dass wir das Projekt gemeinsam mit der DKS Immobiliengesellschaft durchführen und auf diese Weise weiteren wichtigen Wohnraum mitten in der Stadt schaffen“, sagt Rainer Ganske, Vorstandsmitglied der GWG-Gruppe. Und weiter: „Besonders wichtig ist uns, dass wir mit dem ehemaligen Parkplatz eine Brachfläche umwandeln und trotz der Schaffung neuen Wohnraumes die Ressourcen unserer Umwelt schonen können.“

Auf dem Areal entsteht außerdem eine gemeinsam genutzte Tiefgarage mit 268 Stellplätzen, von denen 57 den Wohnungen zugewiesen sind und 211 Stellplätze den Nutzern des Gesundheitshauses sowie den Bewohnern des Stuttgarter Westens zur Verfügung stehen werden.

Die Fertigstellung des gesamten Bauvorhabens ist für Ende 2015/Anfang 2016 vorgesehen. Der Start der Vermietung ist für Anfang 2015 geplant.

Mehr Infos unter www.diak-areal.de.

Interessierte können sich live über den Baufortschritt informieren. Eine Webcam auf dem Dach des Wilhelmhospitals macht es möglich. http://baudoku.1000eyes.de/cam/diakst/00408CFE390D/

 

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10. Juli 2014 Dr. Volker Laible mit Gustav-Simon-Medaille ausgezeichnet

Dr. Volker Laible, Chefarzt der Urologischen Klinik am Diakonie-Klinikum Stuttgart, wurde für seine Verdienste um die Urologie mit der renommierten Gustav-Simon-Medaille ausgezeichnet.

Die Südwestdeutsche Gesellschaft für Urologie e. V. gehört zu den führenden urologischen Fachgesellschaften in Deutschland und verleiht die Gustav-Simon-Medaille an „herausragende Persönlichkeiten, die die Urologie in Deutschland maßgeblich beeinflusst und vorangebracht haben“. Auf der Jahrestagung der Gesellschaft Ende Juni erhielt Chefarzt Volker Laible diese Auszeichnung.

Dr. Volker Laible leitet seit 27 Jahren die Urologische Klinik am Diakonie-Klinikum Stuttgart. In dieser Zeit hat er die Abteilung zu einer der großen Urologien in Stuttgart weiterentwickelt. Die Klinik hat einen überregionalen Ruf und bietet das ganze Leistungsspektrum der modernen Urologie. Dr. Laible ist seit vielen Jahren Lehrbeauftragter der Universität Tübingen und engagiert sich in unterschiedlichen Gremien und Fachgesellschaften.

Die Auszeichnung ist nach dem bekannten Chirurgen und Autor medizinischer Fachliteratur Gustav Simon (1824 - 1876) benannt. Simon studierte in Gießen und Heidelberg, war 1848-1861 Militärarzt in Darmstadt, ging 1861 als Professor zunächst nach Rostock, um dann 1867 als Ordinarius für Chirurgie in Heidelberg zu arbeiten. Er ist Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählt die "Chirurgie der Nieren". Gustav Simon nahm 1869 die erste erfolgreiche operative Nierenentfernung in Deutschland vor. 

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01. Juli 2014 Chirurgische Klinik: Neue Leitung, neue Struktur

In der Leitung der Chirurgischen Klinik des Diakonie-Klinikums gibt es nach langer Kontinuität einen Wechsel: Privatdozent Dr. Rainer Ernst geht nach 18 Jahren Dienst im Diakonie-Klinikum Ende Juli in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin als Ärztliche Direktorin der Chirurgischen Klinik und als Chefärztin für Allgemein- und Viszeralchirurgie wird Dr. Barbara Kraft. Damit steht in der langen Tradition des Diakonie-Klinikums erstmals eine Frau an der Spitze der Chirurgischen Klinik. Die neu geschaffene Chefarztposition für Endokrine Chirurgie übernimmt Professor Dr. Andreas Zielke. Beide haben am 1. Juli 2014 ihren Dienst begonnen.

Privatdozent Dr. Rainer Ernst leitete seit Oktober 1996 die Chirurgische Klinik am Diakonie-Klinikum, zunächst als Chefarzt, seit März 2014 als Ärztlicher Direktor. Er baute die überregionale Spitzenposition des Diakonie-Klinikums in der Schilddrüsenchirurgie weiter aus, unter anderem durch die Einrichtung eines fachübergreifenden Schilddrüsenzentrums und die Zertifizierung als Zentrum für Schilddrüsenchirurgie. Er erweiterte das Leistungsspektrum der Klinik um die Bereiche Gefäßchirurgie sowie Handchirurgie und Plastische Chirurgie.

„Wir danken Herrn Privatdozent Ernst sehr für seine Verdienste um die Chirurgische Klinik. Mit Frau Dr. Kraft und Professor Zielke haben wir exzellente Nachfolger gefunden, mit denen wir die Spezialisierung unseres chirurgischen Behandlungsangebotes weiter fortsetzen", so Geschäftsführer Bernd Rühle bei der Vorstellung der neuen Chefärzte.

Dr. Barbara Kraft übernimmt die Leitung der Chirurgischen Klinik und verantwortet als Chefärztin den Bereich Allgemein- und Viszeralchirurgie. Ihre Schwerpunkte sind die minimalinvasive Chirurgie von Leisten-, Bauchwand-, und Zwerchfellbrüchen sowie bei Krebserkrankungen des gesamten Magen-Darm-Traktes. Dr. Barbara Kraft, geboren 1958 in Stuttgart, studierte Humanmedizin in Ulm und Tübingen. Sie arbeitete lange Jahre in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie am Marienhospital Stuttgart, zuletzt als Leitende Oberärztin. Seit Anfang 2009 leitete sie als Chefärztin die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Agaplesion Bethesda-Krankenhauses Stuttgart.

Neuer Chefarzt des Bereichs Endokrine Chirurgie wird Professor Dr. Andreas Zielke. Seine Schwerpunkte sind die Chirurgie der endokrinen Organe insbesondere der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen. Eine besondere Expertise hat er bei Wiederholungseingriffen und onkologischen Eingriffen an diesen Organen. Professor Zielke wurde 1960 in Essen geboren und studierte Humanmedizin in Mainz. Nach einem längeren Auslandsaufenthalt in den USA und wissenschaftlichen Tätigkeiten am Universitätsklinikum Marburg war er hier geschäftsführender Oberarzt und stellvertretender Direktor der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie. Seit 2006 war er Chefarzt für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Endokrine Chirurgie der Chirurgischen Klinik I am Klinikum Offenbach. Berufsbegleitend absolvierte er verschiedene Studiengänge im Bereich Gesundheitsmanagement.

Die Chirurgie am Diakonie-Klinikum Stuttgart bietet ein breites Spektrum der Patientenversorgung und besteht künftig aus vier Säulen. Der größte Bereich ist die Allgemein- und Viszeralchirurgie unter der Leitung von Chefärztin Dr. Barbara Kraft mit den Schwerpunkten Chirurgie der gutartigen und bösartigen Erkrankungen des Verdauungssystems, der Leisten-, Bauchwand- und Zwerchfellbrüche in minimalinvasiver Operationstechnik. Die Endokrine Chirurgie bei Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen ist ein besonderer Schwerpunkt des Diakonie-Klinikums mit überregionalem Ruf. In kaum einer anderen Klinik in Deutschland werden mehr Schilddrüsen operiert. Um dem Rechnung zu tragen, wurde ein eigener Chefarztbereich geschaffen und mit Professor Dr. Andreas Zielke besetzt. Der Bereich Gefäßchirurgie unter der Leitung von Dr. Heinz-Georg Emunds führt sämtliche offene und endovaskuläre Operationsverfahren der Gefäßchirurgie durch. Der jüngst eingerichtete Bereich Plastische Chirurgie und Handchirurgie unter der Leitung von Privatdozent Dr. Frank Werdin und Dr. Matthias Pfau ist eine wichtige Ergänzung des Leistungsspektrums der Chirurgischen Klinik und des Brustzentrums am Diakonie-Klinikum.

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13. Juni 2014 Förderverein unterstützt Diakonie-Klinikum mit fast 47.000 Euro

Der Förderverein Diakonie-Klinikum Stuttgart e. V. unterstützt Projekte und Vorhaben des Diakonie-Klinikums mit fast 47.000 Euro im laufenden Jahr. Das hat der gemeinnützige Verein auf seiner Mitgliederversammlung im Mai beschlossen. Allein die Klinikseelsorge erhält 21.000 Euro zur Finanzierung einer Honorarkraft und für Ausgaben im Zusammenhang mit Gottesdiensten, Andachten und der Kirchenmusik sowie Liederbücher und ein Tabernakel für die Klinikkapelle. Auch im Jahr 2015 wird sich der der Förderverein an der Finanzierung der Seelsorge mit mindestens 22.000 Euro beteiligen.

Ein weiterer Förderschwerpunkt ist die Palliativmedizin und die Palliativstation am Diakonie-Klinikum, die rund 11.000 Euro erhält: Musiktherapie, Kunsttherapie, Supervision für Mitarbeiter, Schlafstühle für Angehörige, Fortbildungen und Aromapflege sind nur einige Beispiele, wofür das Geld verwendet werden soll.

„Mit diesen Förderzusagen bringen wir die große Wertschätzung und Anerkennung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Ausdruck, die sich für die Patienten in besonderer Weise engagieren“, erklärt der Vorsitzende des Fördervereins, Volker Geißel, bei der Mitgliederversammlung.

Über die genannten Schwerpunkte hinaus unterstützt der Förderverein Schulungen für Mitarbeitende im Bereich Demenz, die Stabstelle Diakonisches Profil bei der Ausgestaltung von Patientenzimmern und jahreszeitbezogenen diakonischen Aktivitäten sowie das Evangelische Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (EBZ) bei der Pflegeausbildung.

 

Der Förderverein Diakonie-Klinikum Stuttgart e. V.

Der Förderverein unterstützt Aufgaben des Diakonie-Klinikums, für die nicht genügend Eigenmittel vorhanden sind und die nicht über die Regelversorgung finanziert werden können. Der Förderverein macht sich beispielsweise stark für das Wohlergehen der Patienten, die Achtung ihrer Würde, die christliche Prägung und den diakonischen Charakter des Klinikums,

die Begleitung von schwer kranken Patienten mit besonderen Angeboten, kulturelle Angebote im Diakonie-Klinikum, besondere Angebote für Krebspatienten und die Unterstützung des ehrenamtlichen Patientendienstes.

Sie können mithelfen, indem Sie den Förderverein mit Ihrer Spende unterstützen! Jeder Betrag hilft dem Diakonie-Klinikum bei seinen vielfältigen Aufgaben. Oder werden Sie Mitglied und gewinnen Spender für den Förderverein.

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10. November 2014 Ausstellung "Begegnungen"

Unter dem Titel „Blickwinkel“ zeigen die ursprünglich aus Griechenland und der Ukraine stammenden Künstler Ira Tsantekidou und Wlad Safronow eine Auswahl ihrer Bilder im Diakonie-Klinikum Stuttgart. Die Ausstellung ist von Mittwoch, 22. Oktober bis Freitag, 21. November 2014 von 8:00 bis 20:00 Uhr in der Eingangshalle des Diakonie-Klinikums zu sehen. Bei einer Vernissage am Mittwoch, 22. Oktober 2014, um 18 Uhr wird die Ausstellung eröffnet.

Die beiden Künstler haben bereits in vielen Galerien und Kunstmessen in ganz Europa, den USA und China ausgestellt. Die Schau im Diakonie-Klinikum mit dem Titel „Begegnungen“ zeigt das Aufeinandertreffen zweier unterschiedlicher Künstlernaturells mit jeweils individuellen Stilen, die trotz ihrer Unterschiede in einem visuellen Duett miteinander harmonieren. Der Eintritt zu der Ausstellung ist frei.

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17. Mai 2014 Großes nationales Symposium zur Übergabe der Klinik für Hämatologie und Onkologie von Frau Prof. Heidemann an Herrn Prof. Greiner

Der vor fast einem Jahr vollzogene Leitungswechsel in der Hämatologie und Onkologie am Diakonie-Klinikum wurde am 17. Mai mit einem wissenschaftlichen Symposium im Hörsaal des Diakonie-Klinikum ausgiebig gewürdigt und gefeiert.

 

Das Thema der Veranstaltung war passend gewählt: „Wandel in der Diagnostik und Therapie maligner hämatologischer Erkrankungen“. Zahlreiche renommierte Experten und Weggefährten von Professorin Else Heidemann und ihrem Nachfolger Professor Jochen Greiner referierten dazu in exzellenten und interessanten Vorträgen zu den wichtigsten Themen in der Hämatologie. Wie aktuell das Thema ist, zeigte die sehr große Resonanz der rund 200 Fachteilnehmer zum Teil aus ganz Deutschland im Hörsaal des Diakonie-Klinikums.

Die Diagnostik und die Therapie maligner hämatologischer Erkrankungen haben sich in den letzten Jahren tatsächlich rasant gewandelt: Die molekulare Diagnostik hat sich im Alltag etabliert und entwickelt sich dynamisch weiter bis hin zur Genomsequenzierung. Moderne und zielgerichtete Therapieformen finden zunehmend Einzug in die Routine hämatologischer und onkologischer Praxen und Kliniken.

Frau Professor Else Heidemann hat diese dynamische Entwicklung in über 28 Jahren als Ärztliche Direktorin der Medizinischen Klinik am Diakonie-Klinikum Stuttgart und weit darüber hinaus vorangebracht und mitgestaltet. Im Herbst letzten Jahres hat sie die Leitung der Abteilung an Professor Jochen Greiner weitergegeben. Schwerpunkte seiner klinischen und wissenschaftlichen Arbeit sind Leukämien, bösartige Lymphdrüsenerkrankungen (Lymphome), Immuntherapien bei verschiedenen bösartigen Erkrankungen sowie die Stammzelltransplantation. Er wird diese erfolgreiche Arbeit am Diakonie-Klinikum fortführen und insbesondere die Hämatologie und Stammzelltransplantation weiterentwickeln. Ab Oktober wird er als Ärztlicher Direktor die Medizinische Klinik am Diakonie-Klinikum dann insgesamt verantworten.

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07. Mai 2014 Internationaler Tag der Pflege - Ausstellung zum Mitmachen

Der 12. Mai ist der „Internationale Tag der Pflege“. Es ist der Geburtstag von Florence Nightingale, der Wegbereiterin der modernen Krankenpflege. Diesen Tag möchte das Diakonie-Klinikum Stuttgart nutzen, um – auf Initiative des Bundesgesundheitsministeriums – mit einer Ausstellung zum Mitmachen auf das Thema Pflege aufmerksam zu machen.

„Es ist wichtig für mich, dass die Menschen, die die verantwortungsvolle Arbeit der Pflege leisten, gesehen und gewürdigt werden. Sie sind es, die täglich auf die Bedürfnisse der Kranken und Pflegebedürftigen eingehen und individuelle Lösungen finden. Mir liegt es am Herzen, dass die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung von Pflege sichtbar wird“, so Pflegedirektor des Diakonie-Klinikum Stuttgart, Friedemann Albrecht.

Daher nutzen die Mitarbeiter der Pflege des Diakonie-Klinikums Stuttgart den internationalen Tag der Pflege, um mit einer Ausstellung zum Mitmachen auf sich und ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Ziel ist es, mit 15 Momentaufnahmen zum einen den vielfältigen und anspruchsvollen Pflegealltag zu zeigen und zum anderen Pflegende, Patienten, Angehörige und Besucher zu motivieren, ihren persönlichen Blick auf die Pflege zu teilen. Dafür können die bereitliegenden Postkarten („Ich pflege weil...“ oder „Pflege ist wichtig weil...“) ausgefüllt und an die Wand zum dazugehörigen Plakat gehängt werden.

Pflege ist eines der relevantesten sozialpolitischen Themen der Gegenwart. Daher ist es für jeden von uns wichtig, eine persönliche Haltung zum Thema Pflege zu finden: Wie möchte ich selbst gepflegt werden? Wie ist das aufgrund personeller und zeitlicher Engpässe möglich? Wie erreichen wir, dass die wertvolle Arbeit der Pflegenden mehr Wertschätzung erfährt? Welchen Stellenwert hat Pflege in unserer Gesellschaft? Die Ausstellung liefert zwar keine Antworten auf diese Fragen, doch sie zeigt, wie vielfältig und lebensbejahend die Antworten ausfallen können, wie nahe es liegt, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 16.05.2014 in der Eingangshalle des Diakonie-Klinikum Stuttgart zu sehen.

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11. März 2014 Landesauftaktveranstaltung zur Krankenhauskampagne „Wann immer das Leben uns braucht.“

Krankenhäuser stehen für Qualität und Patientensicherheit - Bevölkerung vertraut zu Recht

„Die baden-württembergischen Krankenhäuser investieren viel in Qualität und Patientensicherheit. Die Erfolge dieses Engagements lassen sich immer wieder an den guten Ergebnissen in bundesweiten und internationalen Vergleichen ablesen. Die Bevölkerung vertraut den Krankenhäusern – und das zu Recht, “ macht der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Thomas Reumann, zum heutigen Start der bundesweiten Krankenhauskampagne „Wann immer das Leben uns braucht.“ deutlich. Zuletzt habe wieder die Patientenbefragung einer Krankenkasse die hervorragende Qualität der Krankenhäuser im Land belegt. „Die Krankenhausmitarbeiter sorgen Tag für Tag über 24 Stunden für eine Rundumversorgung von mindestens vier Millionen stationären und ambulanten Patienten im Jahr. Sie setzen sich mit hoher Kompetenz und viel Menschlichkeit für die Betreuung und Sicherheit dieser Patienten ein. Es ist nur Recht und billig, dass diese Leistungen auch anerkannt und geschätzt werden“, so Reumann.

„Es reicht aber nicht mehr aus, gute Arbeit zu machen, man muss auch darüber sprechen“, so der BWKG-Vorstandsvorsitzende, der auch Reutlinger Landrat ist. Dazu soll die heute gestartete Kam-pagne genutzt werden. „Unter dem Motto „gläsernes Krankenhaus“ werden die Krankenhäuser in Baden-Württemberg in den kommenden Monaten Bundes- und Landtagsabgeordnete für einen halben Tag in das Krankenhaus einladen. Sie sollen die Mitarbeiter über mehrere Stunden bei ihrer Arbeit auf den Stationen begleiten und so einen ungefilterten Eindruck von der täglichen Arbeit der Pflegekräfte und der Ärztinnen und Ärzte erhalten“, so Reumann. Zusätzlich sollen die Bevölkerung und die Politik verstärkt zu Tagen der offenen Tür und zu thematischen Veranstaltungen eingeladen werden.

„Die Krankenhäuser setzen sich konsequent für eine weitere Verbesserungen der Qualität ein“ be-tont der Hauptgeschäftsführer der BWKG, Matthias Einwag. Ein Beispiel dafür sei die gesetzlich vorgeschriebene externe Qualitätssicherung, bei der kontinuierliche Verbesserungen zu verzeichnen seien. Von den insgesamt 201 Indikatoren lagen im Jahr 2012 199 innerhalb des Referenzbereiches. Bei den beiden verbleibenden Indikatoren wurden deutliche Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr beobachtet. Auch im seit 2010 bestehenden landesspezifischen Qualitätssicherungsverfahren zu MRSA gab es deutliche Verbesserungen. Der Anteil der Patienten, die zu Beginn des Klinikaufenthalts auf multiresistente Erreger getestet werde, sei von 6,5% im zweiten Halbjahr 2010 auf 16,2% im ersten Halbjahr 2013 gestiegen. Gleichzeitig sei die Anzahl der im Krankenhaus erworbenen MRSA-Infektionen von 1033 auf 592 gesunken. Viel investiert wurde auch in eine neue Fehlerkultur. „Aus Beinahe-Fehlern kann man lernen. Aber nur, wenn ohne Angst darüber gesprochen wird“, so Einwag.

Bürgermeister Werner Wölfle, Vorsitzender des Verbandes der Krankenhäuser in Stuttgart e.V.:
„Die Krankenhäuser in Stuttgart nehmen bei der Qualität der medizinischen Behandlung einen Spit-zenplatz im landes- und bundesweiten Vergleich ein. Es ist nun an der Zeit, offensiv zu verdeutlichen, welche gewaltigen Anstrengungen die Stuttgarter Krankenhäuser unternehmen, um die Qualität und Patientensicherheit weiter zu verbessern. Dabei ziehen die Häuser – trotz gegebener Konkurrenzsituation – bei vielen Projekten an einem Strang. Einige herausragende Beispiele sind:

  • Der Onkologische Schwerpunkt Stuttgart, ein Erfolgsmodell, das seit mehr als 25 Jahren krankenhausübergreifend in allen Bereichen der Krebsbehandlung bundesweit Maßstäbe setzt.
  • Das von Stuttgarter Krankenhäusern initiierte Telemedizinnetz Baden-Württemberg, mit dem alle wichtigen Krankenhäuser im Land so vernetzt sind, dass auf hohem technischem Niveau datenschutzrechtlich einwandfrei der fachliche Austausch von Medizinern möglich wird.
  • Der intensive Austausch im Netzwerk gegen multiresistente Keime zwischen Stuttgarter Krankenhäusern und anderen Partnern im Gesundheitswesen.
  • Die konkrete Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität von behin-derten Patienten und Patienten mit Demenz.
  • Die Reorganisation und ständige Verbesserung des Notarztwesens.

Als kontraproduktiv empfinde ich, dass viele dieser Qualitätsverbesserungen oft nur unzureichend finanziert werden. Es reicht halt nicht, immer neue Qualitätsforderungen aufzustellen, sich aber, wenn es um die Finanzierung geht, vom Acker zu machen“, so Wölfle.
Bernd Rühle, Geschäftsführer Diakonie-Klinikum Stuttgart: „Um die Sicherheit unserer Patienten weiter zu verbessern, haben wir im Diakonie-Klinikum Stuttgart beispielsweise Identifikationsarmbänder eingeführt, auf denen Name und Geburtsdatum vermerkt sind. Damit sind die Patienten eindeutig identifizierbar, das Risiko einer Verwechslung wird deutlich reduziert. Im OP haben wir die Sicherheitscheckliste der WHO umgesetzt, die vor jedem Eingriff kontrolliert abgearbeitet wird: Ist es der richtige Patient, ist es die richtige Seite, gibt es Allergien. Dazu gehört auch das Team-Time-Out – das OP-Team hält vor dem Schnitt inne und prüft nochmals die entscheidenden Punkte – sowie das Zählen und Dokumentieren von Instrumenten und Material vor und nach jeder OP. In der Pflege bieten wir für alle Mitarbeiter verbindliche Fortbildungen zu aktuellen Themen an, um unsere Patienten auf dem neuesten medizinischen und pflegwissenschaftlichen Stand zu betreuen. Außerdem haben wir für das Wundmanagement, Dekubitus, Diabetes und andere Erkrankungen Pflegeexperten etabliert. Mit diesen Maßnahmen wollen wir unserem Anspruch gerecht werden, unsere Patienten möglichst optimal zu versorgen.“

„Um die Qualität und Patientensicherheit in den baden-württembergischen Krankenhäusern weiter zu verbessern, brauchen wir motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sind sich Reumann, Einwag, Wölfle und Rühle einig. Für die Anerkennung ihrer Leistungen soll die Kampagne genutzt werden.

Die bundesweite Krankenhauskampagne „Wann immer das Leben uns braucht.“ startet am 11. März 2014. Die Kampagne hat zum Ziel, die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu würdigen und stärker ins Bewusstsein zu bringen. Kern der Kampagne sind drei Plakate, auf denen ein grünes Band die unterschiedlichen Mitarbeitergruppen im Krankenhaus verbindet und deren Zusammenarbeit zum Wohl des Patienten symbolisiert. Ergänzend gibt es eine Kampagnen-Broschüre und weitere Materialien. Die Kampagne soll sich über mehrere Jahre erstrecken und von den Krankenhäusern in die Fläche getragen werden. Weitere Informationen zur Kampagne unter: www.ihre-krankenhaeuser.de.

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21. Februar 2014 Bereich Fuß und Sprunggelenk mit erweitertem Leistungsspektrum

Dr. med. Micha Hoyer leitet seit Mitte Februar den Bereich Fuß und Sprunggelenk der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum Stuttgart. Der Fußspezialist war zuvor Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Katharinenhospital Stuttgart und leitete dort fünf Jahre den Bereich für Fuß und Sprunggelenk. In der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe bietet er mit seinem Team künftig das gesamte Behandlungsspektrum von Erkrankungen des Vorfußes, des Rückfußes sowie des Sprunggelenkes an.

Der Fuß ist ein äußerst komplexes Gebilde: 26 Knochen sind über 33 Gelenke miteinander verbunden, über 100 Bänder halten sie zusammen. 20 Muskeln sorgen für die Bewegung und für festen Stand. Eine Vielzahl von Nerven versorgen Haut, Muskeln und Sehnen des Fußes. Deshalb sind bei der Behandlung Experten gefragt. „Wir freuen uns, dass mit Herrn Dr. Hoyer einen ausgewiesenen Spezialisten für den Bereich Fuß und Sprunggelenk gewinnen konnten. Unseren Patienten können wir künftig alle modernen Therapien bei Fußerkrankungen anbieten – vom Hammerzeh über das diabetische Fußsyndrom bis zum künstlichen Sprunggelenk“, erklärt der Ärztliche Direktor der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe, Professor Dr. Peter Aldinger.

Dr. med. Micha Hoyer studierte Medizin in Greifswald, Berlin und Heidelberg und promovierte an der Charité in Berlin. Seine Ausbildung zum Chirurg machte er in Mühlacker und Bad Cannstatt, die Ausbildung zum Orthopäden und Unfallchirurgen in Heilbronn und in Stuttgart. Seit 2007 war er der Bereichsleiter Fuß und Sprunggelenk sowie Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Stuttgart im Katharinenhospital Stuttgart. Seine Behandlungsschwerpunkte sind die Rückfußchirurgie, arthroskopische Verfahren am Sprunggelenk, Endoprothetik sowie Wechselendoprothetik am Sprunggelenk, komplexe Umstellungsoperationen, Plattfußchiurgie, diabetische Fußchirurgie sowie die Vorfußchirurgie. Er ist Mitglied in verschiedenen Fachgesellschaften, unter anderen in der Deutschen Assoziation für Fußchirurgie und der Gesellschaft für Fuß und Sprunggelenkschirurgie. Er ist Instruktor bei Operationskursen und hat das Expertenzertifikat der Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie.

Micha Hoyer ist 40 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er ist begeisterter Bergsteiger, Kletterer und Snowboarder.

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05. Februar 2014 Prälat i.R. Gerhard Röckle erhält Bundesverdienstkreuz am Bande

Prälat i.R. Gehard Röckle wurde das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Während seiner Zeit als Vorsitzender des Stiftungsrates der Evangelischen Diakonissenanstalt brachte er die Fusion des Diakonissenkrankenhauses mit der orthopädischen Klinik Paulinenhilfe zum  Diakonie-Klinikum Stuttgart zum Abschluss; einen „Meilenstein auch für die Krankenhauslandschaft der Stadt Stuttgart“, so Staatssekretär Klaus-Peter Murawski. Auch die Gründung des Evangelischen Bildungszentrums für Gesundheitsberufe sowie die gemeinnützige GmbH Diak Altenhilfe Stuttgart seien wegweisend gewesen. Murawski betonte: „Die diakonischen Einrichtungen vertrauen auf die Mitarbeit vieler Freiwilliger, sie sind Teil der diakonischen Kultur. Diesen Frauen und Männern, die sich aus christlicher Überzeugung für andere engagieren, war Gerhard Röckle immer ein großes Vorbild. Sein Wirken hat Spuren hinterlassen.“

Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf den Seiten der Evangelischen Landeskirche.

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20. Januar 2014 Drittbeste Klinikwebsite Deutschlands

Das Diakonie-Klinikum Stuttgart gehört zu den Gewinnern des „Wettbewerbs Deutschlands beste Klinikwebsite 2013“ und belegt mit seiner Internetseite den dritten Platz. In dem deutschlandweit größten und renommiertesten Wettbewerb dieser Art ermittelt eine hochrangig besetzte Jury in einem aufwändigen Prozess die Sieger. Im Mittelpunkt der Bewertung steht die Nutzerfreundlichkeit und die Qualität der Information für die Patienten. Veranstalter sind das Deutsche Zentrum für Medizinmarketing und der Studiengang Gesundheitsmanagement der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Der Netzauftritt des Klinikums Arnsberg in Nordrhein-Westfalen landete auf dem ersten Platz, gefolgt vom Klinikum Nürnberg in Bayern.

Die Jury bewertet anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs die Klinikwebseiten. Besonders gewichtet werden dabei die schnelle Auffindbarkeit der gesuchten Informationen sowie die Qualität, der Umfang und die Verständlichkeit der Inhalte. Aber auch die optische Gestaltung, die Funktionalität und rechtliche Aspekte fließen in die Auswertung ein. Lag die Seite des Diakonie-Klinikums 2012 noch auf dem 9. Platz, gehört der Auftritt dieses Jahr bundesweit zu den besten Drei, nicht zuletzt wegen der laufenden Aktualisierung der Inhalte und des neuen Social-Media-Angebotes, das sich vor an ein jüngeres Publikum richtet und damit den bestehenden Internetauftritt sinnvoll ergänzt.

Professor Dr. Dr. Frank Elste von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg lobte bei der Preisverleihung: „Die Homepage des Diakonie-Klinikums Stuttgart überzeugt durch ihre Professionalität und den hohen Standard, den sie bei der Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Patienten setzt“. Neben gutem Design und übersichtlicher Struktur zeichne sich der Webauftritt der Stuttgarter Klinik vor allem durch die barrierefreie Bedienbarkeit und die inhaltliche Qualität der medizinischen Informationen für die Patienten aus, so Professor Elste.

Die Initiatoren des Studiengangs Gesundheitsmanagement der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und das Deutsche Zentrum für Medizinmarketing haben 2013 erstmals die Teilnehmerzahl an dem Wettbewerb reduziert, um die Qualität der Auswertung zu halten. Zunächst sollten „nur“ 100 Seiten unter die Lupe genommen werden. Ein Ansatz, der bereits wenige Stunden nach Anmeldebeginn über den Haufen geworfen werden musste – zu viele Kliniken hatten sich in den ersten Stunden angemeldet. Am Ende bewertete die Jury die Homepages von 264 Kliniken, womit es weiterhin der deutschlandweit größte und renommierteste Wettbewerb dieser Art ist. Gleichzeitig wurde das mehrstufige Bewertungsverfahren im Bereich des Online-Marketings nochmals erweitert und aktualisiert.

Aus den Einreichungen stellten die Gutachter und Experten der Frankfurter Initiative Medizin Online eine Vorauswahl der Webseiten zusammen. Deren endgültige Bewertung nahm dann die hochkarätig besetzte Jury um Jennifer Adam (Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V., Berlin), Gerhard Kouba (Bund zur Förderung Sehbehinderter e.V., Nürnberg), Günter Schigulski (Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V., Berlin), Lisa Ort (Novartis Pharma, Nürnberg), Prof. Dr. Dr. Frank Elste (Duale Hochschule Baden-Württemberg, Bad Mergentheim) und Jasmin Allousch (Initiative Medizin Online, Frankfurt am Main) vor. Der Wettbewerb wurde von Novartis Pharma unterstützt.

Die Website des Diakonie-Klinikum erhielt im Rahmen der Preisverleihung zudem das imedON-Zertifikat, das durch die Initiative Medizin Online vergeben wird. Zertifizierte Seiten erfüllen die Standards einer patientenfreundlichen Webseite.

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09. Januar 2014 Fünf Jahre Märchenerzählen im Diakonie-Klinikum - ein Geschenk für Patienten und Besucher

Vor fünf Jahren entstand in einer kleinen Gruppe ehrenamtlicher Märchenerzählerinnen und Märchenerzähler die Idee, den Patienten im Diakonie-Klinikum und ihren Besuchern ein besonderes Geschenk zu machen: Jeden Mittwoch geben sie in einem Patientenaufenthaltsraum eine Dreiviertelstunde lang Kostproben aus der Kunst des freien Erzählens. Auf dem Programm stehen Märchen und Geschichten für Erwachsene, mal heiter, mal nachdenklich, mal aus der Sammlung der Brüder Grimm oder aus anderen Ländern.

Die Patienten nehmen das Angebot gerne an, denn die frei vorgetragenen Geschichten sind eine willkommene Abwechslung zum Klinikalltag und zum Fernsehen am Patientenbett. Für die Erzähler ist es immer spannend, wie viele Zuhörer zur Märchenstunde kommen. Mal sind es nur drei oder vier, mal sind es zehn bis fünfzehn Patienten aus unterschiedlichen Fachabteilungen.

Das regelmäßige Erzählprogramm begann vor fünf Jahren mit dem Tod der Degerlocher Märchenerzählerin Erika Sheikh. Sie ging im Diakonie-Klinikum immer wieder von Bett zu Bett und erzählte ihre Märchen, um Patienten zu trösten und von ihrer Krankheit abzulenken. Als sie 2008 an Krebs starb, beschlossen Kolleginnen und Kollegen aus dem Stuttgarter Märchenkreis, dem sie verbunden war, ihren Dienst im Krankenhaus fortzusetzen.

Die Märchenerzähler gehören zum Team der fast 100 ehrenamtlichen Mitarbeiter am Diakonie-Klinikum, die sich in unterschiedlichen Bereichen des Klinikums aktiv einbringen, beispielsweise im Begrüßungs-, Begleit- oder Besuchsdienst oder eben mit dem Märchenerzählen. So unterschiedlich die Einsatzorte und Aufgaben der Ehrenamtlichen sind, die Freude und Dankbarkeit der Patienten sind das einzige Honorar, das die Helfer bekommen.

Fragen zum Ehrenamt am Diakonie-Klinikum beantwortet Diakonin Anke Selle, Telefon 0711 991-1075, selle -|- @ -|- diak-stuttgart.de, Informationen dazu gibt es auch im Internet unter www.diakonie-klinikum.de.

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13. Dezember 2013 Bank im Bistum Essen spendet 5.000 Euro für den Förderverein des Diakonie-Klinikums

Der Stiftungsfonds Kirche und Caritas der Bank im Bistum Essen BiB spendet dem Förderverein Diakonie-Klinikum Stuttgart e. V. 5.000 Euro. Die Spende kommt den Aufgaben des Diakonie-Klinikums zu Gute.

Heinz-Peter Heidrich, Vorstandssprecher, und Norbert Englert, Regionaldirektor Süd von der Bank im Bistum Essen, übergaben am 5. Dezember die Spende an den Vorsitzenden des Fördervereins, Volker Geißel, und den Geschäftsführer des Diakonie-Klinikums, Bernd Rühle.

Volker Geißel freute sich über den Scheck: „Mit dieser großzügigen Spende können wir das Diakonie-Klinikum bei den Aufgaben unterstützen, die nicht über die Regelfinanzierung des Krankenhauses abgedeckt sind und die nicht aus Eigenmitteln finanziert werden können.“ Geschäftsführer Bernd Rühle bedankte sich im Namen der Patienten und Mitarbeiter des Diakonie-Klinikums für die Spende und die gute Zusammenarbeit mit der Bank: „Wir sind sehr dankbar, dass der Stiftungsfonds Kirche und Caritas der Bank im Bistum Essen uns dabei unterstützt, unseren Patienten neben moderner Medizin und guter Pflege auch menschliche Zuwendung zukommen zu lassen. Die Spende möchten wir deshalb für die weitere Ausstattung und verschiedene therapeutische Angebote unserer Palliativstation einsetzen.“

Möchten Sie das Diakonie-Klinikum mit einer Spende unterstützen? Hier finden Sie Spendenkonten und Informationen zum Förderverein Diakonie-Klinikum Stuttgart e. V.

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13. Dezember 2013 Neues OP-Verfahren zur Entfernung oberflächlicher Blasentumoren

Die Urologische Klinik am Diakonie-Klinikum erprobt seit August ein neuartiges OP-Verfahren zur Entfernung oberflächlicher Blasentumoren. Im Gegensatz zum traditionellen Resektions- verfahren (TURB) mit der Elektroschlinge ist es damit möglich, größere Blasentumoren schonend als Ganzes zu entfernen.  

Möglich wird dies mit dem Kombiinstrument HybridKnife®, das die Wasserstrahldissektion mit der konventionellen Elektroresektion kombiniert. Die Urologische Klinik am Diakonie-Klinikum Stuttgart beteiligt sich unter der Leitung von Oberarzt Dr. Jens Mundhenk an der Multicenterstudie „HybridBlue“, an der auch namhafte Universitätskliniken mitarbeiten.  

Das Blasenkarzinom wird jedes Jahr weltweit bei etwa 330.000 Menschen neu diagnostiziert. Das Risiko, erneut an einem Blasentumor zu erkranken, liegt ein Jahr nach der Entfernung eines oberflächlichen Tumors bei 15 bis 61 Prozent. Beim konventionellen TURB-Verfahren lässt es sich aufgrund der Größe oft nicht vermeiden, den Tumor in Teilen zu entfernen. Eine Methode aus einem anderen Fachbereich diente deshalb als Vorbild.  

In der Gastroenterologie kommt ein endoskopisches Verfahren zum Einsatz, bei dem Tumoren als Ganzes entfernt werden können, wodurch die Rückfallraten deutlich gesenkt wurden. Das Verfahren wurde erstmals 2011 in der Urologie beschrieben und hat sich bereits in zwei Kleinserien bewährt.  

Eine nur 2,3 Millimeter dünne Sonde, das sogenannte HybridKnife®, wird durch ein Endoskop in die Harnblase eingebracht. Mit einem sehr feinen Wasserstrahl und hohem Druck wird der Tumor unterspritzt und durch Bildung eines Wasserkissens von seiner Unterlage abgehoben. Die Spitze der Sonde fungiert auch als Resektionssonde, mit der der Tumor unterminiert und im Ganzen entfernt wird. Diese Technik ermöglicht die zusammenhängende pathologische Begutachtung des Tumors und seiner Ränder. Zudem erhofft man sich durch die verminderte Tumorzellfreisetzung niedrigere Rückfallraten.  

Informationen und ein Video des neuen Verfahrens finden Sie unter www.erbe-med.com

Hier finden Sie weitere Informationen zur Urologischen Klinik am Diakonie-Klinikum Stuttgart und zum Blasentumorzentrum der Urologischen Klinik am Diakonie-Klinikum Stuttgart.

 

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06. Dezember 2013 Nikolaus, Adventszug und Adventskalender: Vorfreude auf Weihnachten wird auch im Krankenhaus spürbar

Am heutigen Nikolaus-Tag schlüpfen drei ehrenamtliche Mitarbeiter des Diakonie-Klinikum Stuttgart - mit Zipfelmützen, weißen Bärten und Jutesäcken ausgestattet - in die Rolle des beliebtesten Volksheiligen, des Heiligen Nikolaus. Den ganzen Tag über verteilen sie Äpfel, Schokoladen-Nikoläuse und kleine Grußkarten an Patienten, Besucher und Mitarbeiter.

„Mit dieser Aktion möchten wir den Patienten und Mitarbeitern zum Nikolaus-Tag ein Leuchten in die Augen zaubern. Die Wärme und Besinnlichkeit der Adventszeit soll gerade auch in einem Krankenhaus spürbar sein“, so Diakonin Anke Selle, die Leiterin der Stabsstelle Diakonisches Profil und Initiatorin der Aktion. Dazu eignet sich der Nikolaus-Tag besonders gut. Der Heilige Nikolaus, der um 300 n. Chr. Bischof von Myra wurde, gilt als Helfer in fast allen Schwierigkeiten. Viele Erzählungen bezeugen seine menschenfreundliche und hilfsbereite Art. Sein geerbtes Vermögen verteilte er an Arme. Er war ein Geber guter Gaben und Freund der Kinder. „Damit ist er ein vorbildlicher Bote der Nächstenliebe Gottes und diese wollen wir auch unseren Patienten und Mitarbeitern entgegenbringen“, erklärt Anke Selle.

Bereits am vergangenen Samstag wurden die Patienten auf die Adventszeit eingestimmt. Beim Adventszug, einer 160 Jahre alten Tradition aus der Diakonissenanstalt, ziehen Mitarbeiter mit Kerzen über die abgedunkelten, weihnachtlich geschmückten Stationen und singen Adventslieder.

Auch im Eingangsbereich werden Besucher und Patienten mit einem großen Adventskranz und dem Adventskalender der Klinikseelsorge weihnachtlich begrüßt. Für jeden der 24 Tage bis Heilig Abend hat die Klinikseelsorge stimmungsvolle Bilder und Texte entworfen, die in der Eingangshalle ausgestellt werden und einstimmen auf das, was Weihnachten jenseits vom Konsum ausmacht: in Jesus hat sich Gott den Menschen mitgeteilt, sich ihrer erbarmt und ihnen Heil geschenkt. Weihnachten ist das Fest der Liebe.

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04. Dezember 2013 Maultaschen für den guten Zweck

Was schmeckt lecker und unterstützt zugleich Projekte wohltätiger Organisationen? - Maultaschen! Wie das funktioniert erklärt Hans Wimmer, Küchenleiter des Diakonie-Klinikums: "Auch in diesem Jahr unterstützt der Arbeitskreis der Krankenhaus-Küchenleiter (KKL) wieder Weihnachtsmann & Co auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt mit dem Verkauf von selbstgemachten Maultaschen. Der Erlös daraus kommt unterschiedlichen Sozialprojekten zugute."

Am vergangenen Freitag wurde das Diakonie-Klinikum zum wiederholten Male zur "Maultaschen-Fabrik". Denn dort trafen sich knapp zehn Krankenhaus-Küchenleiter aus ganz Deutschland, um gut 4.000 Maultaschen und Kartoffelsalat aus 160 kg Kartoffeln eigenhändig zuzubereiten. Die Maultaschen wurden dann am gestrigen Dienstag, 3.12., entweder vakuumiert oder zusammen mit dem Kartoffelsalat am Essensstand von Weihnachtsmann & Co. auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt verkauft. "Unsere selbstgemachten Maultaschen haben eine jahrelange Tradition und kommen sehr gut an", so Küchenleiter des Diakonie-Klinikums und stellvertretender Vorsitzender des Arbeitskreises KKL, Hans Wimmer. Der Arbeitskreis der Krankenhaus Küchenleiter habe immer wieder große Freude daran, für den guten Zweck zu kochen. Auch wenn das neben dem normalen, oftmals stressigen Arbeitsbetrieb in der Krankenhaus-Küche einen großen Aufwand bedeutet.

Der Arbeitskreis KKL hat neben der jährlichen gemeinnützigen Aktion für Weihnachtsmann & Co. seit nunmehr 22 Jahren die Funktion, die über 80 Küchenleiter aus ganz Deutschland in regelmäßigen Fortbildungen zu Themen zu schulen, die speziell die Arbeit in einer Krankenhausküche betreffen, und den Austausch zwischen den Küchenleitern zu fördern.

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20. August 2013 Zertifiziertes Endorpothetikzentrum: Der informierte Patient als Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung

Dieser Anblick bietet sich im Diakonie-Klinikum regelmäßig: Der Hörsaal ist bis zum letzten Platz besetzt. Über 150 Patienten, Angehörige und Interessenten blicken aufmerksam Richtung Rednerpult. Dort informieren der Ärztliche Direktor und der Leitende Oberarzt der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe und des zertifizierten Endoprothetikzentrums, Professor Dr. Peter Aldinger und Dr. Joachim Herre, über den künstlichen Hüft- und Knieersatz. Nach dem Vortrag beantworten die beiden Herren in weiß noch geduldig alle Fragen aus dem Publikum. Davon gibt es sehr viele – denn wo hat man als Patient die Möglichkeit, den Chefarzt ohne Einschränkungen zu „löchern“? „Für uns ist es selbstverständlich, dass wir uns diese Zeit nehmen“, so Professor Aldinger. „Ein gut informierter Patient kann mit uns „auf Augenhöhe“ die wichtigen Gesundheitsentscheidungen treffen – eine wesentliche Voraussetzung für den Therapieerfolg.“


Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die Begegnung von Arzt und Patient auf Augenhöhe. Mit Patienten, die gut informiert sind, lassen sich die möglichen Behandlungsmöglichkeiten besonders gut besprechen und abwägen. „Für die Patienten bedeutet die Versorgung mit einem künstlichen Gelenk neue Lebensqualität“, erklärt der Ärztliche Direktor der Paulinenhilfe und Leiter des zertifizierten Endoprothetikzentrums, Professor Aldinger. „Voraussetzung dafür sind zum einen natürlich ein komplikationsloser Eingriff und eine gute Nachbetreuung durch ein erfahrenes Team. Zum anderen ist es wichtig, den Patienten von Anfang an ausreichend zu informieren und miteinzubeziehen.“ Gut informiert übernimmt der Patient Selbstverantwortung. Diese verbessert oft auch den Therapieerfolg und somit die Lebensqualität.


Die regelmäßigen Vorträge im Hörsaal des Diakonie-Klinikums stellen dabei nur ein Informationsangebot von vielen für die orthopädischen Patienten dar. So findet neben den regelmäßigen Patientenvorträgen einmal im Monat die sogenannte „Patientenschule“ statt. Dabei handelt es sich um Vorbereitungskurse für Patienten, bei denen eine Hüft- oder Knieendoprothesen-Operation notwendig ist. Anhand von praktischen Übungen, z. B. mit Gehhilfen, vermitteln erfahrene Mitarbeiter der Physiotherapie hilfreiche Tipps und Tricks für die Zeit vor, während und nach der OP. Darüber hinaus bereiten leicht verständliche Informationsbroschüren und ausführliche Beratungsgespräche Patienten und Angehörige umfassend auf eine bevorstehende Operation vor.


Mit der erfolgreichen Zertifizierung zum ersten Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung in Baden-Württemberg im Juli dieses Jahres weist die Orthopädie am Diakonie-Klinikum Stuttgart nach, dass sie über eine hohe medizinische und pflegerische Expertise verfügt und die Abläufe für die Patienten optimal organisiert sind. Dazu gehören auch die umfangreichen Informationsmöglichkeiten für Patienten vor einer Operation.


„Für uns stehen nicht hohe Operationszahlen, sondern die Behandlungsqualität bei jedem einzelnen Patienten im Vordergrund. Dazu gehört auch das aktive Informieren und Miteinbeziehen der Patienten in die Behandlung“, so Professor Aldinger. „Denn eine erfolgreiche Behandlung setzt immer ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Arzt und Patient voraus.“ Jährlich werden in der Paulinenhilfe über 2.150 Endoprothesen eingesetzt, überwiegend in minimalinvasiver, gewebeschonender Technik.

Die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum Stuttgart
Die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe ist die älteste noch tätige Fachklinik weltweit und bietet mit seinen Fachbereichen Endoprothetik, Fuß und Sprunggelenk, Rheumaorthopädie, Sport- und Schulterchirurgie sowie Unfallchirurgie und dem Wirbelsäulenzentrum das gesamte orthopädische Behandlungsspektrum.
Das Endoprothetikzentrum deckt das gesamte Spektrum des künstlichen Gelenkersatzes ab. Große Operationszahlen, ein erfahrenes Behandlungsteam und ein großes Lager an Spezialendoprothesen werden den meisten Situationen gerecht. Ein eigener, isolierter, hochsteriler Operationstrakt mit vier Sälen, ein eigenes Röntgen und eine moderne Krankengymnastikabteilung sorgen für eine sichere Patientenversorgung und eine schnelle Rehabilitation nach einer Operation.

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08. August 2013 EKK spendet für neue Betriebskita

Mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt die Evangelische Kreditgenossenschaft eG (EKK) das Diakonie-Klinikum Stuttgart bei der Einrichtung einer Betriebskindertagesstätte. Seit September 2012 stehen den Mitarbeitern des Diakonieklinikums zehn Plätze für Kinder von Null bis drei Jahren zur Verfügung.

Die Kindertagesstätte ist im Erdgeschoss der angrenzenden Diakonissenanstalt in der Rosenbergstraße untergebracht. Hier stehen den Kindern zwei Gruppenräume, ein Schlafraum und eine Küche zur Verfügung. Im Innenhof können die Kinder auch draußen spielen.

Die Kosten für den Umbau der vorhandenen Räume lagen bei ca. 200.000 Euro, für die Finanzierung wurden 70.000 Euro Fördermittel vom Regierungspräsidium bewilligt. „Um dieses Projekt auf sichere Beine zu stellen, sind wir auf Spenden wie die der EKK angewiesen. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen in unserer neuen Betriebskita ist groß. Wir freuen uns deshalb, dass wir unseren Mitarbeitern und ihren Kindern diesen tollen Mehrwert bieten können“, sagt Bernd Rühle, Geschäftsführer des Klinikums.

Bernhard Schumacher, Regionaldirektor der EKK-Filiale Stuttgart übergab die Spende. „Wir sind als Kirchenbank schon seit mehreren Jahren mit dem Diakonie-Klinikum Stuttgart vertrauensvoll verbunden. Wenn wir bei der Realisierung eines solchen Projekts helfen können, tun wir dies gerne, denn eine Betriebskita hilft nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch dem Klinikum, dessen Personal schneller wieder in den Beruf zurückkehren kann“, so der Banker.

Die Evangelische Kreditgenossenschaft eG
Die Evangelische Kreditgenossenschaft eG (EKK) mit Sitz in Kassel ist ein genossenschaftlich organisiertes Spezialinstitut. Die EKK wurde 1969 auf Initiative der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gegründet. Die Bilanzsumme beträgt per 31.12.2012 rund 4,3 Milliarden Euro. Mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen in 13 Filialen deutschlandweit mehr als 1.100 institutionelle Mitglieder bzw. rund 70.000 institutionelle und private Kunden. Seit 1998 ist die EKK auch in Österreich vertreten.

Ihre Ansprechpartnerin:
Evangelische Kreditgenossenschaft eG (EKK)
Vorstandsstab/Öffentlichkeitsarbeit
Carolin Caliebe
Tel. 0561 7887-261
E-Mail: carolin.caliebe -|- @ -|- ekk.de

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19. Juli 2013 Diakonische Jahresaktion 2013

Eine Mittagspause mit einem sieben Meter langen Buffet voller kulinarischer Köstlichkeiten, dazu ein festlich dekorierter Raum und schön gedeckte Tische – und das an einem ganz normalen Arbeitstag im Juli? Diese Überraschung erwartete die Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft. Eingeladen dazu hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes, die auch die selbstgemachten Leckerbissen zum Buffet beisteuerten.

Anlass war die diakonische Jahresaktion des Pflegedienstes. „Wir wollen damit den Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft etwas Gutes tun und Danke sagen. Die Hauswirtschaft unterstützt uns täglich in unserem Dienst. Das wird viel zu selten wertgeschätzt“, erklärt Pflegedirektor Friedemann Albrecht die Idee hinter der ausgefallenen Aktion.

Über 40 Mitarbeiterinnen aus der Hauswirtschaft nahmen die Einladung gerne an und genossen es sichtlich, in diesem besonderen Rahmen von den Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege gewürdigt zu werden. Und damit passte auch dieses Mal das Motto der Jahresaktionen wieder ganz genau: Pflege verbindet.

Die diakonischen Jahresaktionen des Pflegedienstes haben schon eine längere Tradition am Diakonie-Klinikum. Mit den Spenden aus dem letzten Jahr wurde Berufskleidung für die Mitarbeiter eines christlichen Krankenhauses im Südsudan gekauft. „Dieses Jahr wollten wir den nahen Nächsten in den Blick nehmen“, so Pflegedirektor Friedemann Albrecht zum Hintergrund der Aktion.

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Das Team des Endoprothetikzentrums der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum Stuttgart freut sich über die erfolgreiche Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie. Die Klinik ist das erste Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung in Baden-Württemberg. 16. Juli 2013 Orthopädische Klinik Paulinenhilfe ist erstes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

Beim Ersatz von Hüft- und Kniegelenken bietet die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum Stuttgart ihren Patienten höchste Qualität. Dies belegt die erfolgreich bestandene Zertifizierung zum Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung. Die Paulinenhilfe ist damit die erste Klinik in Baden-Württemberg, die die strengen Qualitätskriterien der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) erfüllt.

Mit der erfolgreichen Überprüfung durch die Fachgesellschaft weist das Endoprothetikzentrum am Diakonie-Klinikum nach, dass es über eine hohe medizinische und pflegerische Expertise verfügt und die Abläufe für die Patienten optimal organisiert sind. Die Klinik kann Hüft- und Kniegelenk-operationen jeden Schweregrades durchführen, sowohl in der Erstversorgung mit einem künstlichen Gelenk als auch bei Wechseloperationen.

Jährlich werden in  Deutschland rund 400.000  Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken versorgt. Mit der Zertifizierung der Endoprothetikzentren möchte die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie die hohe Qualität in der endoprothetischen Versorgung sicherstellen. „Für die Patienten bedeutet die Versorgung mit einem künstlichen Gelenk neue Lebensqualität“, erklärt der Ärztliche Direktor der Paulinenhilfe und Leiter des Endoprothetikzentrums, Professor Dr. med. Peter Aldinger. „Voraussetzung dafür ist ein komplikationsloser Eingriff und eine gute Nachbetreuung durch ein erfahrenes Team, das seine Behandlungsabläufe an überprüfbaren Qualitätsstandards orientiert.“

Vorbild der noch jungen Endoprothetikzentren sind andere medizinische Bereiche wie die Darm- oder Prostatakrebszentren. Hier haben die Festlegung von Standards und die Strukturierung von Abläufen zu besseren Behandlungsergebnissen geführt, wie Studien belegen. Um als Endoprothetikzentrum zertifiziert zu werden, müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein. Dazu gehören mindestens zwei erfahrene Hauptoperateure, die alle Operationen verantworten und jährlich mindestens 100 Eingriffe im Bereich der Endoprothetik und Wechselendoprothetik durchführen. Das Zentrum muss strukturierte Abläufe in der Patientenversorgung einhalten und regelmäßig zahlreiche Qualitätsindikatoren überprüfen, wie die Röntgenergebnisse nach der Operation. 

Der Zusatz Endoprothetikzentrum der „Maximalversorgung“ bedeutet, dass die Orthopädie Paulinenhilfe eine überdurchschnittlich hohe Zahl an Patienten mit künstlichen Gelenken versorgt. Außerdem ist eine Intensivstation sowie eine Gefäßchirurgie am Klinikstandort vorhanden. Weitere Merkmale der Maximalversorgung sind die schnelle Verfügbarkeit einer MRT-Tomographie zur Untersuchung und die klinische Forschung im Bereich Endoprothetik.

Jährlich werden in der Paulinenhilfe über 2.150 Endoprothesen eingesetzt, überwiegend in minimalinvasiver, gewebeschonender Technik. „Für uns stehen aber nicht hohe Operationszahlen, sondern die Behandlungsqualität bei jedem einzelnen Patienten im Vordergrund. Denn sie entscheidet über Beweglichkeit des Gelenkes und damit über die Mobilität, die die Patienten gewinnen“, so Professor Peter Aldinger.

Die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe am Diakonie-Klinikum Stuttgart

Die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe ist die älteste noch tätige Fachklinik weltweit und bietet mit seinen Fachbereichen Endoprothetik, Fuß und Sprunggelenk, Rheumaorthopädie, Sport- und Schulterchirurgie sowie Unfallchirurgie und dem Wirbelsäulenzentrum das gesamte orthopädische Behandlungsspektrum.

Das Endoprothetikzentrum deckt das gesamte Spektrum des künstlichen Gelenkersatzes ab. Große Operationszahlen, ein erfahrenes Behandlungsteam und ein großes Lager an Spezialendoprothesen werden den meisten Situationen gerecht. Ein eigener, isolierter, hochsteriler Operationstrakt mit vier Sälen, ein eigenes Röntgen und eine moderne Krankengymnastikabteilung sorgen für eine sichere Patientenversorgung und eine schnelle Rehabilitation nach einer Operation.

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03. Juli 2013 Hämatologie und Onkologie mit neuer Leitung: Professor Dr. Jochen Greiner ist neuer Chefarzt

Professor Dr. med. Jochen Greiner (42) ist seit 1. Juli neuer Chefarzt für Hämatologie und Onkologie an der Medizinischen Klinik des Diakonie-Klinikums Stuttgart. Die langjährige Leiterin dieses Bereichs, Professorin Dr. med. Else Heidemann, betreut künftig den Schwerpunkt Allgemeine Innere Medizin und verantwortet als Ärztliche Direktorin die Medizinische Klinik am Diakonie-Klinikum als Ganzes. Professor Greiner ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie sowie Palliativmedizin und kommt vom Zentrum für Innere Medizin der Universitätsklinik Ulm. Hier war er zuletzt Oberarzt und Sektionsleiter Onkologie an der Klinik für Innere Medizin III, einer der größten Abteilungen ihrer Art im deutschsprachigen Raum.

„Mit Professor Greiner bauen wir das hämatologische Spektrum des Diakonie-Klinikums weiter aus, besonders in der Behandlung bösartiger Bluterkrankungen und von Lymphdrüsen-Krebserkrankungen. Neben der körpereigenen bieten wir künftig auch die körperfremde Stammzelltransplantation an und erweitern damit das krebsmedizinische Therapieangebot am Diakonie-Klinikum“, erläutert die Ärztliche Direktorin der Inneren Medizin, Professorin Dr. Else Heidemann, die neue Klinikstruktur.

Professor Greiner ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie sowie Palliativmedizin. Ein Schwerpunkt von Professor Greiner ist die Behandlung bösartiger hämatologischer Erkrankungen, wie beispielsweise Leukämien und Lymphdrüsen-Krebserkrankungen (Lymphome).
„Zur optimalen Betreuung von Krebspatienten gehören moderne Untersuchungs- und Therapieverfahren ebenso wie die individuelle und menschliche Begleitung jedes Patienten. Das Diakonie-Klinikum bietet dafür ideale Voraussetzungen. Dazu gehören die hohe Kompetenz der Mitarbeiter und die langjährige Expertise auf diesem Gebiet, die sehr schöne räumliche Ausstattung, die überschaubare Größe und die Strahlentherapie im Haus“, so Chefarzt Professor Greiner bei seiner Vorstellung. Sehr positiv sei auch die intensive Vernetzung über Frau Professorin Heidemann mit dem Onkologischen Schwerpunkt Stuttgart (OSP), so Greiner weiter.
Professor Greiner war an der Universität Ulm zuletzt Oberarzt und Sektionsleiter für Onkologie. Den Aufbau des Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU) begleitete er von Anfang an mit. Er leitete die Tumorimmunologie-Gruppe und war im Leitungsteam der Studienzentrale der Klinik für Innere Medizin III, die aufwändige Studien durchführt und mit mehr als 30 Mitarbeitern eine der größten Einrichtungen dieser Art in Deutschland ist.

Die Forschungsschwerpunkte von Professor Greiner sind Immuntherapien bei bösartigen Erkrankungen nach einer Transplantation von allogenen, also körperfremden Stammzellen sowie bei Tumoren der Organsysteme wie dem Bronchial-, Nierenzell- oder Prostatakarzinom. Bei der Immuntherapie von Leukämien und Tumoren ist er ein international anerkannter Experte, wie zahlreiche Publikationen in hochrangigen medizinischen Fachzeitschriften belegen. Für seine Forschungen wurde er 2010 mit dem José-Carreras-Career-Award der José Carreras Leukämie-Stiftung ausgezeichnet.

Professor Dr. med. Jochen Greiner ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 9 und 12 Jahren.

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12. Juni 2013 Starke Frau in der Pflege: Christine Heil

Die aktuelle Ausgabe 6/2013 der Fachzeitschrift Heilberufe porträtiert die Praxiskoordinatorin am Diakonie-Klinikum Stuttgart, Sr. Christine Heil:

„Ich wollte schon immer Krankenschwester werden!“, daran gab es für Christine Heil nie einen Zweifel. So überzeugend wie ihre Worte, so konsequent ist auch ihr Weg: Von 1994 bis 1997 absolvierte Christine Heil ihre Pflegeausbildung, 2000 bildete sie sich zur Praxisanleiterin weiter, übernahm Einzelanleitungen für die Pflegeschüler und wurde 2004 zur hauptamtlichen Praxisanleiterin.

Die gebürtige Backnangerin arbeitet zudem in verschiedenen Arbeitskreisen und als Mitglied der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft in der Geschäftsstelle Qualitätssicherung im Krankenhaus mit, organisiert Fortbildungen für Pflegende und Praxisanleiter. Ihre Position heißt inzwischen „Praxiskoordinatorin“. Diese Bezeichnung ist umso treffender, da sie auch den Arbeitskreis Praxisanleitung des Diakonie-Klinikums leitet und sich in der AG Praxis des Evangelischen Bildungszentrums für Gesundheitsberufe EBZ in Stuttgart engagiert. Auch in der Vorbereitung des praktischen Examens arbeitet Christine Heil mit den Kursleitungen des EBZ Hand in Hand.

"Langweilig wird’s mir nicht!“, ihrem strahlenden Lächeln nimmt man ab, dass sie ihre Arbeit mit viel Herzblut tut. 

Hier können Sie den kompletten Artikel nachlesen (S. 9, Quelle: Heilberufe 6/2013).

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03. April 2013 Förderverein spendet Bibeln und Gesangbücher für Patientenzimmer

Der Förderverein des Diakonie-Klinikums spendete 8.000 Euro für die Anschaffung von Bibeln und Gesangbüchern für die Patientenzimmer. Im März übergab der Vorsitzende des Vereins die Spende an die Geschäftsführung und die Klinikseelsorge.

 

Alle Patientenzimmer des Diakonie-Klinikums sind bereits mit Bibeln und Gesangbüchern ausgestattet. Aber der Verschleiß im Laufe der Jahre und ein gewisser Schwund machten nun die Neuanschaffung einer größeren Stückzahl notwendig.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Volker Geißel, betonte bei der Übergabe die Bedeutung der dreihundert Bibeln und dreihundert Gesangbücher: „Das Lesen in diesen Büchern ermutigt die Patienten im Krankenhaus und gibt ihnen Orientierung in einer schwierigen Lebensphase.“ Besonders bedankte sich Volker Geißel bei den haupt- und ehrenamtlichen Klinikseelsorgern für ihren Dienst. „Mit Gesangbuch und Bibel – mit Liedern und Worten vermitteln Sie Trost und Zuspruch für kranke Menschen und Mitarbeiter. Für Ihren Einsatz danken wir Ihnen sehr, wird er doch in einem konfessionellen Krankenhaus wie dem Diakonie-Klinikum besonders wahrgenommen, aber auch ganz besonders erwartet“.

Bernd Rühle, Geschäftsführer des Diakonie-Klinikums, bedankte sich im Namen der Patienten und Mitarbeiter: „Die Spende hilft uns bei der Umsetzung eines unserer wichtigsten Ziele: einer ganzheitlichen Patientenversorgung. Leider bekommen wir auch im Bereich der Seelsorge nicht alle Stellen von Kostenträgern oder der Kirche finanziert. Aber mit Hilfe des Fördervereins können wir das Seelsorgeangebot an verschiedenen Stellen sinnvoll ergänzen, beispielsweise mit ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern“, so Rühle.

Der Förderverein finanziert unter anderem Kurse und Seminare zur Fortbildung von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Darüber hinaus macht sich der Verein für Aufgaben des Diakonie-Klinikums stark, für die nicht genügend Eigenmittel vorhanden sind und die nicht über die Regelversorgung finanziert werden können.

 

Spendenkonten Förderverein Diakonie-Klinikum Stuttgart e. V.
EKK (BLZ 520 604 10), Konto-Nr. 150150,
LBBW (BLZ 600 501 01), Konto-Nr. 2001887,
Bank im Bistum Essen e. G. (BLZ 360 602 95), Konto-Nr. 321320
Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Für Mitgliederbeiträge und Spenden erhalten Sie automatisch eine Spendenbescheinigung.

 

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14. Februar 2013 Zertifizierung des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums

Das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am Diakonie-Klinikum wurde im Dezember letzten Jahres erfolgreich zertifiziert. Es ist das erste Zentrum in Stuttgart und damit bundesweit eines von 66 Kontinenz- und Beckenbodenzentren, das die Qualitätsrichtlinien der Deutschen Kontinenzgesellschaft e. V. erfüllt.

 

Das Zentrum am Diakonie-Klinikum hat sich in den knapp drei Jahren seines Bestehens als eine zentrale Anlaufstelle in der Region Stuttgart für Patienten mit Inkontinenz- und Beckenbodenproblemen etabliert. Betroffene mit Störungen der Blasen- und Darmfunktion und der Organe des Beckenbodens erhalten hier kompetente Hilfe aus einer Hand und unter einem Dach. Beratungstermine können unter Telefon 0711  991-23 23 vereinbart werden.

 

Beteiligt sind an dem Zentrum als Beratungsstellen die Urologie, die Gynäkologie, die Chirurgie, die Psychosomatik und die Radiologie sowie als Kooperationspartner das Wirbelsäulenzentrum und die Neurologische Praxis am Diakonie-Klinikum. Die Pflege und die Physiotherapie sind ebenfalls in das Behandlungskonzept eingebunden. Denn durch Elektrostimulation, Biofeedback und Beckenbodengymnastik kann in vielen Fällen eine Operation vermieden werden. In regelmäßigen Konferenzen besprechen die beteiligten Fachbereiche die Patienten und die Therapie. Für die Betroffenen bedeutet dies eine schnelle und effiziente Hilfe, Mehrfachuntersuchungen bleiben ihnen erspart.

 

Zertifizierte Kontinenz- und Beckenboden-Zentren zeichnen sich aus durch „besondere Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten“ der kooperierenden Fachbereiche in der Diagnostik und Therapie von Harn- und Stuhlinkontinenz sowie bei Erkrankungen des Beckenbodens.

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23. Januar 2013 Tag der offenen Tür: Unfall - was dann? Von der Rettung bis zur Versorgung in der Klinik

Im Beruf, beim Sport oder im Haushalt machen wir uns meist keine Gedanken über mögliche Gefahren. Ein Unfall kommt plötzlich und unerwartet. Was dann zu tun ist – von der Rettung bis zur Versorgung im Krankenhaus –, darüber konnten sich die Besucher des Tages der offenen Tür der Unfallchirurgie am Diakonie-Klinikum Stuttgart informieren. Am Samstag, 02. Februar 2013, hatten Interessierte die Möglichkeit, einen Rettungs- und Notarztwagen von innen zu erkunden, die Rettung durch die Feuerwehr mit der Drehleiter zu erleben, die OP-Abteilung des Diakonie-Klinikums mit Live-OPs am Modell zu besichtigen und selbst verschiedene OP-Instrumente auszuprobieren und sich als Operateur zu versuchen. Fachleute stellten in kurzweiligen Vorträgen verschiedene Unfallverletzungen sowie deren Versorgungsmöglichkeiten vor.

 

 

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18. Dezember 2012 Internetseite des Diakonie-Klinikums Stuttgart unter den besten 10 Klinik-Webseiten Deutschlands

Die Webseite des Diakonie-Klinikums Stuttgart hat beim Wettbewerb „Deutschlands beste Klinik-Webseite 2012“ den 9. Platz belegt. Insgesamt nahmen 611 Kliniken, also mehr als ein Viertel aller Kliniken in Deutschland, am Wettbewerb teil. Alle angemeldeten Webseiten wurden vom Deutschen Zentrum für Medizinmarketing in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg nach mehr als 120 Kriterien ausgewertet.

Die überdurchschnittlichen Ergebnisse in den Bereichen Design und Gestaltung, Bedienbarkeit sowie Organisatorische und Medizinische Informationen führten zu der hervorragenden Platzierung des Diakonie-Klinikums. Der jährlich stattfindende Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Deutschen Zentrums für Medizinmarketing, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und der Novartis Pharma GmbH.

Darüber hinaus erhält die Webseite des Diakonie-Klinikums das „imedON-Zertifikat“. Das sonst kostenpflichtige Zertifikat der wissenschaftlichen „Initiative Medizin Online“ wird im Rahmen des Wettbewerbes an diejenigen Krankenhauswebseiten, die die vorgegebenen Qualitätskriterien erfüllen, gratis verliehen.

Die große Teilnehmerzahl am Wettbewerb zeigt den zunehmenden Stellenwert des Onlinemarketings im Krankenhaussektor. Das Internet wird von Patienten seit Jahren zur Informationsgewinnung im medizinischen Sektor genutzt. Inzwischen hat es die anderen Informationsmedien, wie Hausarzt, soziales Umfeld, TV, Zeitschriften etc., nicht nur ergänzt, sondern zum Teil sogar verdrängt.

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11. Dezember 2012 Diakonie-Klinikum ist Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie

Die operative Behandlung von Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der Chirurgischen Klinik am Diakonie-Klinikum. Mit der Gründung des Schilddrüsenzentrums wurde ein wichtiger Schritt Richtung interdisziplinärer Zusammenarbeit und qualitätsgesicherter Patientenbehandlung rund um die konservative und operative Schilddrüsentherapie getan. Nun wurde das Diakonie-Klinikum als „Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie“ durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Endokrinologie (CAEK) zertifiziert.

Damit bescheinigen die Fachgesellschaften dem Diakonie-Klinikum, dass hier „Chirurgie auf hohem Niveau betrieben wird“. Voraussetzung für die Zertifizierung ist u. a. der Nachweis hoher Operationszahlen, niedriger Komplikationsraten, die Operation komplizierter Erkrankungen und das Vorgehen nach den aktuellen Richtlinien der wissenschaftlich fundierten Medizin. Die beispielsweise geforderte Mindestzahl an Operationen wird mit jährlich über 1.300 Eingriffen um ein Mehrfaches übertroffen.

Bei der Überprüfung durch die DGAV und die CAEK konnten die Chirurgen des Diakonie-Klinikums außerdem zeigen, dass moderne minimalinvasive und schonende Operationstechniken eingesetzt werden. Mögliche Komplikationen wie die Lähmung des Stimmbandnervs kommen sehr selten vor. Dafür sorgt die große Erfahrung der Operateure und das Neuromonitoring des Stimmbandnervs – die ständige Überwachung der Nervenfunktion während des Eingriffs. Die Funktion des Stimmbandnervs wird außerdem vor und nach der Operation durch HNO-Ärzte am Diakonie-Klinikum untersucht.

Besonders bei bösartigen Schilddrüsenerkrankungen sind Diagnose, Therapie und Nachsorge eine komplexe Aufgabe, die am besten durch eine enge Kooperation von Hausärzten, niedergelassenen Spezialisten und Klinikärzten gelöst wird. Die dazu erforderlichen Fachdisziplinen sind im Schilddrüsenzentrum am Diakonie-Klinikum zusammengefasst. Die Fachübergreifende Zusammenarbeit ist ebenfalls Bestandteil der Zertifizierung. Im Schilddrüsenzentrum arbeiten die Chirurgie, die Endokrinologie, die Radiologie/Nuklearmedizin,  und die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde eng zusammen.

Für Patienten, die an der Schilddrüse oder Nebenschilddrüsen erkrankt sind und operativ behandelt werden müssen, begeben sich im Schilddrüsenzentrum am Diakonie-Klinikum also in die besten medizinischen Hände.

 

Kontakt:
Schilddrüsenzentrum am Diakonie-Klinikum Stuttgart

Rosenbergstraße 38
70176 Stuttgart
Telefon: 0711 991-3322
Telefax: 0711 991-3329
schilddruesenzentrum -|- @ -|- diak-stuttgart.de

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28. November 2012 Professor Klaus-Peter Maier im ARD-Buffett

Professor Klaus-Peter Maier ist am Dienstag, 4. Dezember 2012, ab 11:05 Uhr live im ARD-Buffet zu sehen. Der renommierte Leberexperte und Leiter des Leberzentrums am Diakonie-Klinikum beantwortet Fragen rund um die Galle – der Flüssigkeit, die in der Leber gebildet wird und beispielsweise bei der Verdauung hilft. Bilden sich Gallensteine, kann das zu starken Schmerzen, zu Koliken führen. Professor Maier klärt in der Sendung über Ursachen und Vorbeugung auf.

Die Sendung wird am 5. Dezember ab 7:45 Uhr im SWR Fernsehen wiederholt. Außerdem kann sie über die Mediathek abgerufen werden. Den Link dazu finden Sie auf der SWR- Webseite: http://www.swr.de/buffet/

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22. November 2012 Universitätsklinikum Tübingen eröffnet neue Strahlentherapie am Diakonie-Klinikum

Das Universitätsklinikum Tübingen hat in Zusammenarbeit mit dem Diakonie-Klinikum Stuttgart eine Strahlentherapie errichtet. Das Medizinische Versorgungszentrum für Strahlentherapie und Humangenetik am Diakonie-Klinikum (MVZ) bietet patientenfreundlich und wohnortnah eine moderne Krebsbehandlung und humangenetische Beratung auf universitärem Niveau an. Mit der schonenden Hochpräzisionsbestrahlung wurde bereits Mitte Oktober begonnen. Am Freitag, 23. November 2012 wurde das zukunftsweisende Kooperationsprojekt im Stuttgarter Westen bei einer Feier eingeweiht. Bei einem Tag der offenen Tür am Samstag, 1. Dezember 2012, können sich Interessierte von 10 bis 13 Uhr ein Bild von der neuen Strahlentherapie und dem Leistungsspektrum machen. Informationen zum Tag der offenen Tür finden Sie unter "Termine und Veranstaltungen".

In der Krebsbehandlung ist die Bestrahlung eine der wichtigsten Therapieformen. „Die Strahlentherapie ist neben der Chirurgie und der Chemotherapie die dritte Säule der erfolgreichen Krebsbehandlung“, erklärt die Leiterin des Medizinischen Versorgungszentrums des Universitätsklinikums Tübingen, Dr. med. Dr. rer. nat. Partizia Marini. Die Bestrahlung wird alleine oder in Kombination mit einer Chemotherapie eingesetzt. Sie kann auch vor einer Operation angewendet werden, um den Tumor danach schonender operieren zu können oder nach einer Operation, um Tumorreste abzutöten. „Bei 40 Prozent aller Krebsheilungen ist die Strahlentherapie heute mit beteiligt oder sogar die alleinige Behandlungsform. Bei der Bestrahlung eines Prostatakarzinoms beispielsweise sind die Heilungschancen heute so gut wie bei einer Operation“, so Marini weiter. Profitieren werden von der Strahlentherapie die Krebspatienten des Prostatakarzinomzentrums oder der Abteilung für Hämatologie und Onkologie am Diakonie-Klinikum Stuttgart. Das Angebot steht darüber hinaus allen Patienten in der Region Stuttgart offen.

Wichtigstes Ziel der Strahlentherapie ist es, den Tumor gezielt zu beseitigen und das gesunde Gewebe möglichst wenig zu schädigen. Deshalb kommt im MVZ am Diakonie-Klinikum ein Linearbeschleuniger der neuesten Generation zum Einsatz. Das Gerät ist hochpräzise und kann genau auf den Tumor abgestimmte Strahlenfelder erzeugen. Unerwünschte Nebenwirkungen werden damit deutlich reduziert.

Die Experten in der Strahlentherapie am Diakonie-Klinikum Stuttgart bestrahlen bösartige Tumoren in Brust, Gehirn, Knochen, Lymphknoten, Lunge und Darm sowie Metastasen oder Prostatakarzinome. Die Therapie kann aber auch bei gutartigen Erkrankungen zur Schmerzlinderung bei Arthrose, Tennisellenbogen oder Fersensporn eingesetzt werden.

Das Team des Medizinischen Versorgungszentrums am Diakonie-Klinikum  bietet neben der Bestrahlung auch eine humangenetische Beratung an. Besonders Menschen, die durch Tumorerkrankungen in der Familie „vorbelastet“ sind und eine individuelle Risikoabschätzung wünschen, nutzen dieses Angebot. Die Beratung des MVZs reicht von familiären Tumorerkrankungen, kindlichen Entwicklungsstörungen, unerfülltem Kinderwunsch, neurologischen Erkrankungen bis zu seltenen Erkrankungen wie Chromosomen- oder Stoffwechselstörungen.

 

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24. Oktober 2012 Professor Else Heidemann macht in der SWR Landesschau Krebspatienten Mut

Professor Else Heidemann, Ärztliche Direktorin der Medizinischen Klinik am Diakonie-Klinikum, war vom 19. bis zum 23. Oktober 2012 Tagungspräsidentin des internationalen Krebskongresses in Stuttgart. In der SWR Landesschau Baden-Württemberg versucht die Krebsspezialistin, Patienten die Angst vor der lebensgefährlichen Krankheit zu nehmen.

Das Interview mit Professor Else Heidemann können Sie hier ansehen.

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15. Oktober 2012 Diakonie-Klinikum präsentiert sich bei Nacht der Unternehmen

Am 20. November 2012 ist das Diakonie-Klinikum Stuttgart ab 14.00 Uhr auf der Jobmesse "Nacht der Unternehmen Baden-Württemberg" im Messebereich des Neuen Schlosses in Stuttgart vertreten.

Ziel dieses Karriere-Events ist es, gut ausgebildete Fachkräfte für Stuttgart und die Region zu begeistern. Studierende, Absolventen und Young Professionals sind herzlich eingeladen, die Unternehmen ihrer Wahl zu besuchen. Schirmherr der Nacht der Unternehmen Baden-Württemberg ist Dr. Nils Schmid MdL, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.

Das Diakonie-Klinikum nutzt diese Plattform, um vor allem um Mitarbeitende und Auszubildende in der Pflege zu werben. Am Stand des Klinikums erfahren Interessierte darüber hinaus alles über die weiteren Berufsbilder in der Pflege, die Ausbildungsberufe in der Verwaltung und Studiumsmöglichkeiten im Klinikum.

Hier erhalten Sie weitere Informationen zu Beruf und Ausbildung am Diakonie-Klinikum Stuttgart. Die Bewerbung für eine Kranken- und Gesundheitspflege-Ausbildung erfolgt über das Evangelische Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (EBZ) - ab sofort ist die Bewerbung auch online möglich: http://www.ebz-pflege.de/index.php/onlinebewerbung

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Jazz-Matinée des Fördervereins 2012 02. Oktober 2012 Jazz-Matinée zu Gunsten des Fördervereins

Über 200 Besucher sind am 23. September 2012 der Einladung des Fördervereins zur Jazz-Matinée ins Diakonie-Klinikum gefolgt. Die FESSH-BAND um den Band-Leader und Chirurgen Professor Michael Greulich bot ein abwechslungsreiches Programm aus Chanson, Jazz und Rock ‘n‘ Roll. Das Publikum ging begeistert mit, als die flotten Rhythmen durch die Klinikräume hallten. Gerne folgten die Zuhörer dem Aufruf, durch Spenden oder den Kauf von CDs der Band den Förderverein bei seiner Arbeit zu unterstützen. Dabei kam eine Summe von rund 2.500 Euro zusammen, die der Förderverein zum Ausbau der Palliativstation und zur Fortbildung ehrenamtlicher Seelsorger verwenden wird.

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01. Oktober 2012 24-Stunden Endoskopie-Notfalldienst

Die Gastroenterologie am Diakonie-Klinikum bietet ab 1. Oktober einen 24-Stunden-Endoskopie-Bereitschaftsdienst an. Damit können rund um die Uhr gastroenterologische Notfälle wie gastrointestinale Blutungen, Cholangitiden, Pankreatitiden usw. aufgenommen und falls notwendig einer endoskopischen Notfall-Intervention zugeführt werden. Bei Bedarf steht auch die Viszeralchirurgie täglich rund um die Uhr zur Verfügung.

Nähere Informationen erhalten Sie in unserem <media 1536 _blank download "TEXT, insight kompakt 1 2012 web, insight_kompakt_1_2012_web.pdf, 141 KB">neuen Klinik Newsletter-Format "Insight kompakt"</media>.

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Rosenbergstraße 38
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